Bester ETF-Sparplan: Vergleich und Test

Ein ETF-Sparplan steht für Verbraucherschützer beim Thema Vermögensaufbau an erster Stelle. Kein Wunder, dass immer mehr Privatanleger auf ETF-Sparpläne aufmerksam werden. Die Erfolgsformel: Mit nur wenigen ETFs, in die angespart wird, können sich Anleger ein breit diversifiziertes Portfolio anlegen und damit fürs Alter vorsorgen.

Fast alle Direktbanken bieten einen ETF Sparplan an – oft sogar kostenlos. extraETF.com untersucht regelmäßig die Angebote der Direktbanken und vergleicht und bewertet diese. Wir haben für jede Direktbank einen umfassenden Testbericht erstellt und erläutern darin, wo die Banken ihre Stärken und Schwächen haben.

ETF Sparplan: Auswertung, Vergleich, Testergebnis:

Unsere Empfehlung
Comdirect

pro Spar­rate

Comdirect

 610 ETFs sparplanfähig
 170 ETFs kostenfrei ansparen
Unsere Aktionsempfehlung
Consorsbank

pro Spar­rate

Consorsbank

 25 € geschenkt für den ersten Sparplan
 256 ETFs kostenfrei ansparen

Nr. Anbieter
Kosten
Aus­führungs­kosten Besonder­heiten Unsere Bewertung  

ETF Sparplan: Testergebnisse für Filialbanken

Nr. Anbieter
Kosten
Aus­führungs­kosten Besonder­heiten Unsere Bewertung  

ETF Sparplantest – Kurzes Video zum Ergebnis:

ETF Sparplantest – So haben wir getestet:

Die Bewertung erfolgte nach den Kriterien Kosten, Angebot und Service. Wie in den Jahren zuvor wurden die Banken anhand der Kriterien Kosten, Produktangebot sowie Service bewertet. Die Möglichkeit, einen Auszahlplan einzurichten, wurde in der Kategorie Service berücksichtigt.

Direktbanken mit besten Produktangebot bei ETF-Sparplänen

So manches Institut verbesserte sein Produktangebot hinsichtlich der Anzahl der kostenfrei als auch der insgesamt angebotenen ETFs. Dazu gehören 1822direkt, Wüstenrot, die Consorsbank, Finvesto, Flatex, ING, S Broker und die Onvista Bank. Im Bereich Angebot hat der S Broker das insgesamt beste Produktangebot. Anleger haben hier die Auswahl zwischen insgesamt 543 ETFs. Die Produktauswahl ist ausgewogen über alle Assetklassen hinweg. Auch Wüstenrot überzeugt mit einer großen, sehr ausgewogenen Produktpalette (402 ETFs). Das größte Angebot mit insgesamt 599 ETFs hat jedoch Flatex. Allerdings ist hier die Produktauswahl nicht ganz so ausgewogen wie bei S Broker, vor allem die Auswahl an sonstigen ETFs ist hier etwas geringer als bei den beiden anderen, das drückte geringfügig die Bewertung.

Direktbanken mit bester Kostenstruktur bei ETF-Sparplänen

Unschlagbar im Bereich Kosten ist die Onvista Bank. Alle ETFs werden kostenfrei angeboten. Gleiches gilt für die Depotführung. Das bietet keine andere Direktbank. Ebenso überzeugen kann Flatex. Von insgesamt 775 ETFs sind immerhin 366 kostenfrei. Dritter im Bunde ist die DKB. 138 von 590 ETFs können kostenfrei angespart werden. Es fallen keine Depotkosten an. Selbst bei höheren Sparraten liegt die Gebühr bei einheitlichen 1,50 EUR. Darüberhinaus haben die Consorsbank und der S Broker mit 247 bzw. 153 ETFs ein großes Angebot an kostenfrei sparplanfähigen ETFs. Niedrige Gebühren bieten auch Finvesto sowie die Wüstenrot Bank.

Direktbanken mit bestem Service bei ETF-Sparplänen

Finvesto überzeugt durch das beste Serviceangebot. Der Sparplan kann monatlich, viertel-, halb- und ganzjährlich ausgeführt werden. Eine Änderung sowie die dynamische Anpassung der Sparrate werden angeboten. Besonders attraktiv ist zudem die Möglichkeit von VL-Sparen oder das Einrichten von Auszahlplänen. Ein Einzug der Sparraten per Lastschriftverfahren vom Girokonto rundet das Serviceangebot ab. Gleiches gilt für Wüstenrot.

Zusammenfassung unseres ETF-Sparplan Testbericht

In diesem Jahr katapultierte vor allem die Ausweitung des Produktangebotes den Anbieter Onvista Bank auf das Siegertreppchen mit der Gesamtnote „sehr gut“. Vor allem im Bereich Gebühren, der mit 50 Prozent in die Gesamtbewertung einfließt, ist die Onvista Bank schon seit Jahren der Spitzenreiter. Nachbessern muss die Onvista Bank nur noch im Bereich Service. So sind nur monatliche und quartalsmäßige Sparraten möglich. Zudem lässt sich die Sparrate nicht beliebig variieren, sondern nur in 50-Euro-Schritten. Wem dies aber nicht stört, der ist bei der Onvista Bank bestens aufgehoben.

Nur knapp dahinter finden sich die Anbieter DKB und Comdirect, die sich über alle Bewertungskriterien in der Spitzenklasse wiederfinden. Die DKB punktet vor allem im Bereich Produktangebot, wobei 171 ETFs kostenfrei ansparbar sind. Abgesehen davon ist die DKB vor allem bei höheren Einzahlbeträgen zu empfehlen. Abstriche gibt es auch hier beim Service. Weder sind Dynamisierungen möglich noch werden VL- oder Auszahlpläne angeboten.

Auch die Comdirect bietet ein sehr umfangreiches ETF-Angebot. Vor allem bei kleineren Einzahlbeträgen ist das Kostenmodell attraktiv, bei höheren ist es dagegen eher uninteressant. Punkten kann die Comdirect mit einem umfangreichen Serviceangebot, Webinaren und nützlichen Auswahltools.

Neben den genannten Spitzenreitern schafften es aber auch noch die drei Anbieter Finvesto, Consorsbank und Flatex zur Gesamtnote „sehr gut“.

Auch das ETF-Sparplanangebot der Filialbanken kann sich sehen lassen: Drei von vier Filialbanken, die Commerzbank, Postbank sowie die Targobank erzielten die Note „sehr gut“. Spitzenreiter ist die Commerzbank, welche über alle drei Kategorien hinweg gute Testergebnisse erzielte. Die Postbank kann vor allem bei den Gebühren überzeugen, beim Produktangebot muss der Anleger jedoch Abstriche in Kauf nehmen.

Mehr Informationen zum Thema ETF Sparplan

Alles über das Thema ETF-Sparpläne gibt es auch in unserer aktuellen Ausgabe des Extra-Magazins, die Sie im Extra-Magazin Shop bestellen können. Das Magazin vermittelt Ihnen die wichtigsten Informationen rund um das Thema ETF-Sparplan. Es beinhaltet die Ergebnisse des ETF-Sparplantest und gibt Ihnen Anregungen, welche ETFs Sie im Rahmen eines ETF-Sparplans auswählen sollten. Zudem erhalten Sie eine konkrete Anleitung, wie Sie bei Ihre Bank einen ETF-Sparplan einrichten können.

Hinweis: Für die aufgeführten Inhalte kann keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit übernommen werden. Entscheidend sind die Informationen auf der Website des jeweiligen Anbieters.