ETF-Auszahlplanrechner

Mit einem ETF-Auszahlplan können Anleger einen gewissen Betrag in einen oder mehrere ETFs investieren und sich monatlich einen selbst gewählten Betrag auf das Konto auszahlen lassen. Da es sich um Entnahmen aus dem Vermögen handelt, ist häufig auch von einem Entnahmeplan die Rede. Dies bietet sich also für Haushalte an, die auch im Alter noch an der Börse aktiv sein möchten, aber gerne zum Aufstocken der Rente regelmäßige Einnahmen wünschen. Doch es ist nicht so leicht, die ideale Höhe zu ermitteln. Nutzen Sie also dafür unseren ETF-Auszahlplanrechner.

Mit dem ETF-Auszahlplanrechner erhalten Sie schnell einen Überblick, welche Auszahlhöhen bei einem gewissen Vermögen unter verschiedenen Annahmen möglich sind. Befüllen Sie einfach selbst die entsprechenden Felder.

Tipp: Sollten Sie etwas nicht auf Anhieb verstehen, nutzen Sie einfach die „Fragezeichen” neben den Eingabefeldern. Dort finden die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Weitere Antworten finden Sie auch unten im FAQ-Bereich.


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FAQs

Was nützt mir ein ETF-Auszahlplanrechner?

Ein ETF-Auszahlplanrechner dient dazu, dass Sie schnell sehen, welche monatlichen Auszahlungen bei Ihrem Vermögen realistische sind. Es ist im Prinzip die umgekehrte Herangehensweise zum ETF-Sparplan. Denn beim ETF-Auszahlplanrechner wird die Frage beantwortet: Wie hoch sind meine monatlichen Einkünfte später? Zentrale Parameter, die dabei abgefragt werden, sind etwa Kapitalvermögen und Zinssatz. Wichtig: Es gibt die Wahlmöglichkeit zwischen der sogenannten ewigen Rente, also der Rente ohne Kapitalverzehr und auf der anderen Seite der begrenzten Rentendauer mit Kapitalverzehr. Für Haushalte, die vornehmlich ihren Kindern etwas vererben möchten, bietet es sich an, sich an der ewigen Rente zu orientieren. Wer dagegen noch zu Lebzeiten sein Vermögen aufbrauchen möchte, würde eher zum kompletten Kapitalverzehr tendieren. Schließlich können Sie sich das Ergebnis sowohl tabellarisch als auch grafisch anzeigen lassen.

Wie hoch ist mein durchschnittlicher Zinssatz?

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn ganz genau können Sie niemals wissen, wie sich Ihr ETF (oder ihre ETFs) in 15 Jahren oder mehr entwickeln wird. Aber Sie können überprüfen, wie sich Ihr Depot in der Vergangenheit über längere Zeiträume entwickelt hätte und so einen brauchbaren Durchschnittswert ermitteln. Außerdem würden wir Ihnen empfehlen, je ein „Best-Case-” sowie ein „Worst-Case”-Szenario durchzuspielen. Konservativ geschätzt können Sie mit 3 oder 3,5 Prozent auf einen Anlagezeitraum von 15 Jahren und mehr rechnen. Progressiv geschätzt vielleicht mit 5 oder sogar 6 Prozent.

Muss ich alle Felder ausfüllen?

Im Prinzip ja, nur die Felder „Dynamik“, „Wartezeit in Jahren“, „Restkapital“ und „Steuer“ sind optional. Sie können in diesen Feldern den Wert Null stehen lassen, wenn Sie diese Nebenbedingungen nicht miteinbeziehen möchten.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Support.