Lobbylisten: Strafe für Bayer-Kauf Monsanto von französischer Datenschutzbehörde

PARIS (dpa-AFX) - Der US-Saatgutkonzern Monsanto soll wegen Datenschutzverstößen in Frankreich 400 000 Euro Strafe zahlen. Das Unternehmen habe Menschen nicht darüber informiert, dass ihre Daten auf internen Lobbyinglisten standen, teilte die Datenschutzbehörde Cnil am Mittwoch in Paris mit. Die Informationspflicht sei jedoch ein zentraler Teil der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und mit ihr das Recht auf Widerspruch.

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer (Profil), der den US-Saatgutkonzern Monsanto 2018 übernommen hatte, verwies darauf, dass man anders als die Datenschütz...

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