Apple Pay ist in Deutschland angekommen

Apple Pay ist in Deutschland angekommen

Das Warten der Apple-Jünger hat ein Ende. Fortan können Nutzer von iPhone, iPad, Mac und Apple Watch mit ihren Geräten ganz ohne Geldbeutel bezahlen.

Da hat sich wohl der eine oder anderer Kassierer gewundert als Kunden beim Bezahlen nicht die Geldbörse, sondern das Smartphone gezückt haben. Apple-Nutzer können damit etwa in Restaurants ihre Zahlung per Fingerabdruck, Augenerkennung oder Pin ihre Zahlung veranlassen. Im Nachgang können sich Nutzer den Betrag und den Zahlungsempfänger anzeigen lassen, also etwa Pizzeria XY in der Fantasiestraße 52.  „Wir freuen uns Apple Pay heute nach Deutschland zu bringen, um eine einfachere, schnellere, sicherere und vertraulichere Bezahlmöglichkeit mit iPhone und Apple Watch zu bieten. Wir glauben, dass die Verbraucher die Schnelligkeit und den Komfort beim Verwenden von Apple Pay lieben werden. Apple Pay ist heute weltweit in 26 Märkten mit über 5.200 Bankpartnern aktiv,“ sagt Apple-Managerin Jennifer Bailey.

Sichere Zahlung

Sicherheit und Datenschutz stehen bei Apple Pay laut Anbieter im Mittelpunkt. Wenn Verbraucher eine Kredit- oder Debitkarte hinzufügen, so würden die tatsächliche Kartennummer weder auf dem Gerät noch auf den Apple Servern gespeichert. Stattdessen werde eine eindeutige Gerätekontonummer zugewiesen, verschlüsselt und geschützt im Sicherheitselement auf dem Gerät gespeichert und jede Transaktion wird mit einem einzigartigen, eindeutigen dynamischen Sicherheitscode autorisiert. Bei Apple Pay müssen keine komplizierten Bezahlformulare manuell ausgefüllt oder immer wieder Liefer- und Rechnungsinformationen eingeben werden.

Wer kann den Apple Pay nutzen?

Zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen in Apps oder Safari funktioniert Apple Pay mit iPhone 6 und neuer, iPhone SE, iPad Pro, iPad (fünfte Generation und neuer), iPad Air 2 und iPad mini 3 und neuer. Man kann Apple Pay in Safari auch auf jedem Mac verwenden, der 2012 oder später mit macOS Sierra eingeführt wurde, und die Zahlung mit iPhone 6 oder neuer oder Apple Watch oder mit Touch ID auf dem neuen MacBook Pro und MacBook Air bestätigen.

Kunden mit Karten (in aller Regel Kreditkarten) von Banken wie American Express, Deutsche Bank, Hypovereinsbank ( Zum Testbericht), Comdirect ( Zum Testbericht), N26, O2 Banking, Hanseatic Bank, Boon, Bunq, Fidor Bank, Edenred und „VIMPay“ können nun Apple Pay nutzen. Händler wie C&A, Tank & Rast und die Allianz Arena sowie Apps und Websites wie Foodora, mytaxi, Hunter Boot und Adidas bieten ihren Kunden ab heute die Möglichkeit mit Apple Pay zu bezahlen. Folgende Einzelhandels- und Supermarktketten akzeptieren mittlerweile kontaktlose Zahlungen und Apple Pay: Aldi, Lidl, Kaufland, Edeka, DM, Aral und Shell.

Übrigens: Auch Fußball-Freunde können sich freuen. Die Hypovereinsbank ( Zum Testbericht) hat für ihren langjährigen Partner, den FC Bayern München, die Allianz Arena mit rund 250 Kartenterminals für kontaktloses Bezahlen mit Debit- und Kreditkarten und somit auch für Apple Pay ausgestattet. „Kontaktloses Zahlen wird schon bald der Standard im privaten Zahlungsverkehr sein. Mit der kompletten Ausstattung der Allianz Arena mit dieser Technologie demonstrieren wir einmal mehr, dass wir echter Innovationsführer im Interesse unserer Kunden sind. Langes Anstehen für Würstchen, Getränke oder Fanartikel gehört damit der Vergangenheit an,“ sagt Michael Diederich, Vorstandssprecher der Hypovereinsbank.

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Über den Autor

Thomas Brummer

Thomas Brummer

Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin "Der Aktionär" tätig. Im Anschluss schrieb er für das Verbraucherportal biallo.de. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extraETF.com und das Extra-Magazin.
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