Belegschaftsaktien: Warum Mitarbeiteraktien auch Gefahren mit sich bringen

Einige Konzerne versuchen, ihre Mitarbeiter über die Ausgabe von Belegschaftsaktien an sich zu binden. Auch der Staat fördert die Programme steuerlich, wenn auch noch in einem sehr überschaubaren Rahmen. Doch es gibt auch Risiken, die viele nicht auf dem Radar haben. Worum es sich dabei handelt.

Kita-Plätze, Sportangebote, kostenlose Snacks und Getränke, gemeinsame Team-Events oder Kaminabende mit dem Vorstand: Viele Unternehmen bemühen sich intensiv darum, ihre besten Mitarbeiter bei der Stange zu halten. Kein Wunder, schließlich herrscht schon seit vielen Jahren ein „War for Talents“, also ein Krieg um die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt. Ein Mittel ist unter Großkonzernen und Start-ups besonders beliebt: die Beteiligung der Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens.

Zweck von Belegschaftsaktien

Siemens tut es, BMW tut es, SAP tut es, Daimler, Henkel und viele mehr – sie gewähren ihren Angestellten Belegschaftsaktien. Die Philosophie dahinter: Mitarbeiteraktien tragen dazu bei, dass Beschäftigte sich mit ihrem Unternehmen identifizieren und motivierter zur Arbeit gehen. Zudem profitieren die Mitarbeiter von allen Vorteilen, die mit der Miteigentümerschaft am Unternehmen verbunden sind. Dazu gehören die Gewinnbeteiligung durch Dividenden, mögliche Kurssteigerungen sowie das Mitspracherecht, einschließlich des Wahlrechts auf den Jahreshauptversammlungen. Es gibt also zahlreiche Vorteile. Aller...

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