Bestes Depot: Diese drei Banken bieten Top-Angebote für Ihre Wertpapiere

Zahlen Sie noch teure Gebühren für Ihr Depot? Oder stellt Ihnen Ihre Bank Unsummen für den Kauf von ETFs und Aktien in Rechnung? Das muss nicht sein. Wir sagen Ihnen, wo Sie die besten Depots für Ihre Wertpapiere finden.

Sie möchten kostenfrei oder sehr günstig ETFs kaufen und einen kostenlosen ETF-Sparplan führen? Kein Problem. Sowohl die ganz neuen Smartphone-Broker (Neobroker) als auch etablierte Direktbanken bieten hier hervorragende Angebote. Beginnen wir mit einer Vollbank mit ausgezeichnetem ETF-Broker.

ING – das ultimative Depot für ETF-Sparpläne

Deutschland größte Direktbank bietet sämtliche Bankdienstleistungen an. Wer also alles aus einer Hand wünscht, ist hier gut aufgehoben. Ab einem monatlichen Geldeingang von 700 Euro erhält man dort ein kostenloses Girokonto. Mit der ebenfalls gebührenfreien Kreditkarte lässt sich in der ganzen Eurozone kostenfrei Bargeld abheben.

Wie praktisch, dass auch das Depot überzeugt. Die Depotführung ist kostenlos und die Kaufgebühren sind auch erschwinglich. So fällt eine Transaktionspauschale von 4,90 Euro an plus 0,25 Prozent vom Kurswert. Dazu gibt es viele Aktionsangebote ab 0 Euro Orderprovision.

Ein besonderer Höhepunkt ist jedoch das Sparplanangebot. Die Frankfurter bieten mehr als 800 ETFs kostenfrei im Sparplan an. Für eine Direktbank ist das ein Spitzenwert. Hier sollten für jeden Privatanleger die richtigen ETFs dabei sein. Sie möchten Ihr Vermögen bequem verwalten lassen und sich um nichts mehr kümmern müssen? Auch hier gibt es eine verbraucherfreundliche Lösung: ING *-Kunden können die Dienste von Deutschlands führendem digitalen Vermögensverwalter Scalable Capital * nutzen.

Angebot
Kosten
Service
Mit Ausbau des Angebots auf über 820 sparplanfähigen ETFs sollten für jeden Privatanleger die passenden ETFs dabei sein. Seit 01.04.21 ist neu, dass alle ETF-Sparpläne kostenfrei sind. Die Mindestrate beträgt 1,00 Euro.
Gesamtnote

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Scalable Broker – zwei sehr gute Depot-Modelle

Damit sind wir auch schon beim nächsten Anbieter, dem Broker-Ableger des angesprochenen digitalen Vermögensverwalters Scalable Capital. Der Scalable Broker weiß ebenfalls zu überzeugen. Er spricht Anleger an, die rein auf der Suche nach einem günstigen Broker sind – ein Girokonto gibt es hier nicht. Kunden können über den Scalable Broker mehr als mehr als 1.500 ETFs, 4.000 Aktien und rund 3.300 Investmentfonds zu je 0,99 Euro bzw. in den „PRIME Broker“-Modellen sogar komplett gebührenfrei handeln. 

Das Modell „Free-Broker“ ist gebührenfrei. Für jede Wertpapiertransaktion werden 0,99 Euro berechnet. Inklusive ist die gebührenfreie Ausführung eines ETF-Sparplans pro Monat. Jede weitere Ausführung kostet dann ebenfalls 0,99 Euro.

Die Modelle „PRIME Broker“ und „PRIME Broker flex“ kosten 2,99 Euro bzw. 4,99 Euro pro Monat. Wobei beim Modell „PRIME Broker“ die Kosten auf einmal – also 35,88 Euro – in Rechnung gestellt werden. Das Modell „PRIME Broker flex“ ist dafür monatlich kündbar. Im Rahmen dieser Preismodelle werden sämtliche Wertpapiertransaktionen ohne Mindestordervolumen und auch sämtliche ETF-Sparpläne und Aktiensparpläne ab 25 Euro Sparrate gebührenfrei ausgeführt.

In der Gratis-Variante ist nur ein ETF-Sparplan kostenfrei. Die Auswahl an ETFs beim Einmalkauf sowie Sparplan deckt nahezu den kompletten deutschen ETF-Markt ab – also mehr als 1.500 Stück. Die Benutzeroberfläche könnte allerdings noch etwas übersichtlicher sein.

Angebot
Kosten
Service
Das Scalable Capital Sparplan-Angebot bietet mit über 1.900 ETFs das größte Angebot an sparplanfähigen ETFs. Sowohl im kostenpflichtigen PRIME-Abo als auch im kostenlosen „FREE Broker“ können alle ETFs gebührenfrei bespart werden. Die Mindestsparrate liegt bei 1 Euro. Im Depotmodell „FREE BROKER“ kostet jeder Einmalkauf eines ETFs 0,99 Euro, mit Ausnahme der 600 PRIME ETFs von iShares, Xtrackers und Invesco. Diese sind gebührenfrei handelbar. Die ETF-Sparpläne lassen sich flexibel und individuell gestalten (Ausführungsintervalle etc.). Damit ist Scalable Capital aktuell der Top-Anbieter im Bereich der ETF-Sparpläne.
Gesamtnote

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Trade Republic – tolle App und supergünstig!

Eine sehr übersichtliche App bietet Trade Republic *. Die App ist wunderbar intuitiv bedienbar. Kaufaufträge sind in wenigen Sekunden platziert. Auch das Einrichten von Sparplänen ist kinderleicht. Das Angebot der Berliner ist aber auch sonst hervorragend. Wie beim Scalable Broker werden auch hier Anleger angesprochen, die ausschließlich einen günstigen Anbieter für den ETF-Handel suchen. Einziges Manko: Eine Desktop-Version gibt es leider noch nicht.

Das Gebührenmodell ist denkbar einfach, eine Unterscheidung wie beim Scalable Broker gibt es hier nicht. Es fällt also keine Depotführungsgebühr an. Normale Wertpapierkäufe kosten pauschal einen Euro. Mehr als 2.500 Aktien und 1.500 ETFs können zudem dauerhaft kostenfrei bespart werden. Interessant auch: Auch der Handel mit Kryptowährungen ist möglich. Dazu zählen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash.

Trade Republic bietet damit ein transparentes, attraktives Angebot und ist für uns genauso eine Empfehlung wie der Scalable Broker.

Angebot
Kosten
Service
Trade Republic ist Deutschlands erster mobiler und provisions­freier Broker. Es können Aktien, ETFs und Derivate ohne Orderprovisionen gehandelt werden. Für die Abwicklung fällt nur eine Fremdkostenpauschale von 1 € an. Auch bei den ETF-Sparplänen ist der Anbieter stark: Mehr als 1.500 ETFs können Anleger dauerhaft kostenfrei besparen. So günstig ist kein anderer Anbieter. Die Mindestsparrate beträgt 10 €. Dafür müssen Sparer jedoch auf das ETF-Angebot der Anbieter Amundi, iShares, Lyxor, WisdomTree und Xtrackers zurückgreifen.
Gesamtnote

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ETF-Broker-Fazit:

Die Neobroker Trade Republic und Scalable Broker bieten unschlagbar günstige Konditionen bei einem riesengroßen ETF-Angebot. Die Anbieter eignen sich für Anleger, die genau das suchen und sich schon ein wenig auskennen, da der Service hier natürlich abgespeckt ist. Zudem sollte es Sie nicht stören, alles über Ihr Smartphone zu steuern.

Tipp der Redaktion: Nutzen Sie den ETF-Broker-Vergleich sowie den ETF-Sparplan-Vergleich.

Wer dagegen alle Vorzüge einer etablierten Direktbank wünscht und alles aus einer Hand möchte, fährt mit der ING besser. Das Sparplan-Angebot spielt in der gleichen Liga, lediglich Einmalkäufe sind etwas teurer.