Dax ist 30 und könnte größer werden

Dax ist 30 und könnte größer werden

Eben erst 30 geworden, soll der Dax nun größer werden. Das kann sich zumindest Theodor Weimer, Chef der Deutschen Börse, sehr gut vorstellen. „Von der Größenordnung der deutschen Wirtschaft her wäre es durchaus gerechtfertigt, dass man mal perspektivisch darüber nachdenkt, den Dax auch etwas breiter aufzustellen“, sagte er bei der Feier zum 30. Jahrestag des Dax, mit dessen Erfinder Frank Mella extraetf.com gesprochen hat. „Das ist nichts Konkretes, aber im Auge behalten sollte man das“, meint Weimer.

Ausländische Leitindizes sind viel größer

Ein Blick über die deutschen Landesgrenzen zeigt: 30 Unternehmen sind für ein Land mit einer entsprechenden Wirtschaftskraft eher knapp bemessen. Zum Vergleich: Der britische Börsenindex FTSE hat 100 Unternehmen, der japanische Nikkei 225.

Rückblick zum 30. Geburtstag

Am 1. Juli 1988 fiel der Startschuss für den Dax. Zum Starten waren wie auch heute die 30 wichtigsten deutschen Aktiengesellschaften vertreten. Damals notierte der Dax bei 1.163 Punkten, im Oktober 2017 überwand er erstmals die Marke von 13.000 Punkten. „Der Dax ist zum Leuchtturm für das deutsche Börsenwesen und die Deutsche Börse geworden – weit über die Grenzen Deutschlands hinaus“, zitiert der Bundesverband deutscher Banken den ehemalige Dekabank-Chef Manfred Zaß, einem der Gründerväter des Dax. Übrigens: Wer 1988 in den Dax investiert hätte, kann sich heute freuen. Trotz des wirtschaftlichen Erfolgs des deutschen Auswahlindex meiden ihn aber die meisten Bundesbürger. Zurzeit halten nur etwas mehr als zehn Millionen Menschen Aktien und/oder Anteile an Aktienfonds.

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Über den Autor

Thomas Brummer

Thomas Brummer

Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin "Der Aktionär" tätig. Im Anschluss schrieb er für das Verbraucherportal biallo.de. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extraETF.com und das Extra-Magazin.
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