Commerzbank senkt Gebühren bei einigen ComStage-ETFs

ComStage, die ETF-Marke der Commerzbank (► Zum Testbericht), hat die Pauschalgebühren bei einer Reihe von Exchange Traded Funds (ETF) gesenkt, die zu den Kernbausteinen in vielen Depots gehören.

Für den ETF auf den DAX sinkt die Gebühr um ein Drittel auf 0,08 Prozent (zuvor 0,12 Prozent), für den MSCI World ETF um die Hälfte auf 0,20 Prozent (0,40 Prozent). Die größte Preissenkung von mehr als 60 Prozent gibt es beim FTSE 100 ETF, für den seit diesem Monat nur noch eine Jahresgebühr von 0,09 Prozent (0,25 Prozent) berechnet wird.

„Dank des Anstiegs des in unseren ETFs angelegten Vermögens konnten wir bei ComStage Kostenvorteile erzielen, die wir nun mit der Gebührensenkung an unsere Kunden weitergeben können“, erklärte Thomas Meyer zu Drewer, der bei der Commerzbank das ETF-Geschäft unter der Marke ComStage leitet. „Niedrige Kosten bei hoher Qualität waren für ComStage schon beim Start vor mehr als fünf Jahren das Leitmotiv.“

„Gerade für den Langfristinvestor sind geringe Kosten der Schlüssel zum Erfolg„, betont Meyer zu Drewer. Dies zeige der Vergleich zwischen einem Portfolio aus passiv verwalteten ETFs und einem vergleichbaren aktiven Mischfonds: Wenn beide die gleiche Markt-Performance von 5 Prozent p.a. erzielen, die Kosten bei den ETFs aber um ein Prozent niedriger liegen, dann schneiden die ETFs nach einer Haltezeit von 20 Jahren vor Abgeltungssteuer um rund 25 Prozent besser ab.

Mit der Gebührensenkung will ComStage zudem die Verbreitung von ETFs bei Anlegern fördern. „Insbesondere die Erfolge mit Sparplänen zeigen uns, dass börsengehandelte Indexfonds eine immer größere Akzeptanz bei Anlegern gewinnen. Mit niedrigeren Gebühren sollte es Investoren nun noch leichter fallen, sich für ein Grundportfolio aus ETFs zu entscheiden“, sagt Meyer zu Drewer. Die in den  Pauschalgebühren reduzierten ComStage ETFs erlauben es Anlegern, einfach und schon mit geringen Beträgen ein sehr kosteneffizientes Basisportfolio zusammenzustellen. Hinzu kommt ein Steuervorteil, der aus der Konstruktion von ComStage ETFs resultiert: Erträge aus ComStage ETFs unterliegen nach geltendem deutschen Steuerrecht erst bei Veräußerung der ETF-Anteile der Versteuerung. Denn ComStage ETFs, die Erträge thesaurieren, bestehen überwiegend aus einem Aktien-Portfolio und zusätzlich aus einem voll besicherten Total Return Swap. Dadurch fallen während der Haltedauer keine ordentlichen oder ausschüttungsgleichen Erträge an.

Hier eine Liste mit den nun preisgünstigeren ETFs:

  • DAX TR (WKN: ETF001) – Senkung von 0,12 auf 0,08 Prozent
  • EURO STOXX 50 NR (WKN: ETF050) – Senkung von 0,10 auf 0,08 Prozent
  • FTSE 100 TR (WKN: ETF081) – Senkung von 0,25 auf 0,09 Prozent
  • S&P 500 (WKN: ETF012) – Senkung von 0,18 auf 0,12 Prozent
  • MSCI USA TRN (WKN: ETF120) – Senkung von 0,25 auf 0,10 Prozent
  • Nikkei 225 (WKN: ETF020) –  Senkung von 0,45 auf 0,25 Prozent
  • TOPIX (WKN: ETF021) – Senkung von 0,45 auf 0,25 Prozent
  • MSCI JAPAN TRN (WKN: ETF117) – Senkung von 0,45 auf 0,25 Prozent
  • MSCI Emerging Markets TRN (WKN: ETF127) -Senkung von 0,50 auf 0,25 Prozent
  • MSCI WORLD TRN (WKN: ETF110) – Senkung von 0,40 auf 0,20 Prozent