Peaks-aktiv

Der Rabobank-Robo Peaks ist jetzt aktiv

Der nachhaltige Robo-Advisor Peaks (► Zum Testbericht) ist nun in Deutschland aktiv. Die App ist ab sofort freigeschaltet.

Mit Peaks (► Zum Testbericht) ist nun ein Robo-Advisors tätig, der etwas neue Wege geht. Er entstammt der niederländischen Rabobank und ermöglicht die automatische Einzahlung von Kleinstbeträgen. Mit Peaks kann jedermann ohne Vorwissen schon ab einem Euro in eines von vier Portfolios mit nachhaltigen Indexfonds (ETF) investieren.

Mit Peaks wird selbst Kleingeld groß

Peaks bietet Kunden vier Möglichkeiten, Geld zur Seite zu legen. Die wohl einfachste Option ist das „Aufrunden“ bei bargeldlosen Zahlungen. Zahlt eine Peaks-Nutzerin zum Beispiel ihren Kaffee auf dem Weg zur Arbeit für 2,60 Euro mit der Karte, werden 40 Cent bei Peaks als „Wechselgeld“ verbucht. Viele Peaks-Kunden kommen auf diese Weise auf fünf Euro und mehr pro Woche, die dann gesammelt angelegt werden. Außerdem kann die App-Nutzerin jeden Tag einen festen Betrag ab einen Euro zur Seite legen oder monatlich einen festen Betrag einzahlen. Daneben sind frei wählbare Einmalbeträge möglich. „Unsere vier Anlage-Optionen sind frei miteinander kombinierbar und Kunden können sie jederzeit ändern oder pausieren“, sagt Lisanne Groenendaal, die als Leiterin der Design-Abteilung bei Peaks die Nutzerfreundlichkeit im Blick hat. „Die App zeigt an, wie es gerade um das persönliche Portfolio steht und hilft den Usern so, sich mit der Geldanlage in Wertpapiere vertraut zu machen.“

Peaks investiert das Geld im Auftrag der Kunden in eines von vier Portfolios mit verschiedenen Risikoprofilen und entsprechend unterschiedlichen Ertragschancen. Grundlage aller Portfolios sind sechs ETFs der namhaften Anbieter iShares, UBS und Xtrackers. Die Portfolios unterscheiden sich in der Gewichtung von Aktien- und Anleihen-ETFs.

Die vier Risikoprofile werden in der Peaks-App mit einer bis vier Chili-Schoten gekennzeichnet. Design-Chefin Lisanne Groenendaal sagt dazu: „Jeder weiß, dass man beim Würzen mit Chili vorsichtig sein sollte. Wir übertragen das Prinzip auf die Geldanlage und zeigen für Laien verständlich, dass es unterschiedlich ‚scharfe‘ Anlagemöglichkeiten gibt, die sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen. Das hilft dem Peaks-Kunden ganz ohne Fachjargon, sich gut informiert und bewusst für ein Risikoprofil zwischen ‚mild‘, ‚würzig‘, ‚scharf‘ und ‚feurig‘ zu entscheiden.“

Das kostet Peaks

Bei Investments unter 2.500 Euro fällt ein Euro monatlich an. Bei größeren Beträgen sind es 0,50 Prozent der angelegten Summe. Die durchschnittlichen Fondskosten betragen je nach Portfolio zwischen 0,25 und 0,33 Prozent deines jährlichen Gesamtinvestments und werden direkt von den Anbietern der Fonds mit den Aktienkursen verrechnet.  

Lesetipp: Ausführlichere Informationen können Sie dem Artikel „Peaks ermöglicht nachhaltige Vermögensverwaltung ab einem Euro“ entnehmen.

Fazit zum Peaks Testbericht

Peaks ist eine einfache und günstige Möglichkeit schon mit kleinen Beträgen Stück für Stück ein Vermögen anzusparen. Die automatischen Sparfunktionen (Aufrunden und Sparen pro Tag) ermöglichen es nahezu unbemerkt Geld anzusparen. Die Auswahl an Anlagestrategien ist für den Sparzweck vollkommen ausreichend. Ein Plusspunkt ist der Fokus auf nachhaltige Investmentstrategien. Wir können das Angebot von Peaks für Einsteiger empfehlen. Anleger mit größeren Anlagebeträgen sollten auf einen „klassischen“ digitalen Vermögensverwalter ausweichen.