Von Katja Brauchle27. Juli 2022
Die besten ETFs für dein Portfolio – so findest du sie

Die besten ETFs für dein Portfolio – so findest du sie ganz einfach

Die Fülle an ETFs ist so groß, dass es nicht immer einfach ist, den richtigen für das eigene Portfolio zu finden. Wir haben dir die besten Tipps und Tricks für die Suchfunktion von extraETF.com zusammengestellt. 

Bei einer Auswahl von über 2.000 relevanten ETFs kann es schon einmal passieren, dass man als Anlegerin oder Anleger den Überblick verliert. Von Welt-ETFs über Länder-ETFs bis hin zu speziellen Themen-ETFs kann die Auswahl schnell überfordern. Wie soll man da die richtigen ETFs für das eigene Portfolio finden?

Bei extraETF möchten wir es dir leicht machen und haben dafür eine clevere Suchfunktion auf unserer Seite. Diese macht es Anlegerinnen und Anlegern einfach, die für sie passenden ETFs zu finden. Im diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du die Suchfunktion am besten nutzen kannst.

Welche Anlageklasse passt zu mir?

Damit du die Suchfunktion effizient nutzen kannst, solltest du dir zunächst überlegen, welche Anlageklassen überhaupt für dich in Frage kommen. Dazu zählen etwa Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe. Je nach Risikoprofil kann es sinnvoll sein, mehrere Anlageklassen in dein Portfolio aufzunehmen. Denn eine breite Streuung sorgt im Allgemeinen für ein besseres Chancen-/Risikoprofil.

Tipp: ETF-Empfehlungslisten – hier findest du die besten ETFs zu allen wichtigen Anlageklassen.

Bei Aktien, Anleihen und Immobilien solltest du außerdem auf eine geografische Streuung deiner Geldanlage achten. Auch das kannst du ganz einfach über die Filterfunktion einstellen. Für jede Anlageklasse solltest du eine individuelle Suche starten – auf diese Weise hast du einen besseren Überblick.

ETF-Suche extraETF
So sieht die ETF-Suche bei extraETF aus

In der ETF-Suche kannst du eine Auswahl verschiedener Produkte treffen. Anhand dieser Auswahl kannst du die Performance und das Rendite/Risiko-Verhältnis zwischen mehreren ETFs vergleichen. Das ist sehr spannend, um bereits im Vorfeld ETFs auszuschließen oder direkt einen Favoriten auszumachen.

ETF-Auswahl: Darauf solltest du achten

Die folgende Checkliste hilft dir dabei, bei der ETF-Suche auf die richtigen Auswahlkriterien zu setzen. Oft gibt es mehrere Produkte pro Index und auf den ersten Blick scheinen sich die Produkte kaum zu unterscheiden, die Performance kann aber stark voneinander abweichen. Auf diese Punkte solltest du bei der Auswahl daher achten:

  • Fondsvolumen über 100 Millionen Euro: Damit reduzierst du das Risiko, dass der ETF mangels Profitabilität liquidiert wird.
  • TER unter 0,30 Prozent (bei Standard-ETFs): Je niedriger die Kosten, desto höher deine Rendite mit dem ETF (bei speziellen ETF darf die TER auch höher sein).
  • Tracking-Difference (TD): Wähle bei zwei vergleichbaren Produkten den ETF mit der niedrigeren TD. Die TD zeigt die Abweichung von der Performance des Indizes mit der des ETFs. Sie spiegelt die tatsächlichen Kosten eines ETFs wider.
  • Fondsdomizil: Der ETF-Anbieter sollte seinen Sitz in Europa haben. Damit umgehst du potenzielle steuerliche Komplikationen.
  • Fondsalter über fünf Jahre: Je älter, desto mehr Daten liegen dir vor, um die Performance des Fonds zu bewerten.
  • Replikationsart: die Performanceunterschiede sind marginal, jedoch tragen synthetisch replizierende Fonds ein Kontrahentenrisiko (Insolvenz des Swap-Partners). Physisch replizierende ETFs werden daher oft bevorzugt.
  • Sparplanfähigkeit: Sparpläne bringen dir keine Rekordgewinne über Nacht, aber du kannst sie guten Gewissens langfristig laufen lassen

Das ETF-Profil – jetzt geht’s ans Eingemachte

Wenn du deine erste Vorauswahl getroffen hast, solltest du im nächsten – und entscheidenden – Schritt das Profil des jeweiligen ETFs genau anschauen. Dort findest du weitere Daten zu Allokation, Ausschüttungspolitik und zur kurz- mittel und langfristigen Performance des ETFs. Wer möchte, kann sich bei extraETF ein Profil einrichten und von weiteren Features profitieren:

  • Kursalarm: Du wirst benachrichtigt, sobald ein ETF einen von dir festgelegten Kurs unterschreitet
  • Watchlist: Merk dir einmal ausgewählte ETFs, um mit deiner Suche nicht von vorn beginnen zu müssen
  • Musterportfolio: Bauen dir dein eigenes Musterportfolio und beobachte die Entwicklung (gut für Anfängerinnen und Anfänger)
Beispiel eines ETF-Profils
Beispiel eines ETF-Profils

Mit einem Blick in das Factsheet erhältst du noch mehr Informationen zum ETF, etwa wie der jeweilige Anbieter die Auswahl der im Produkt enthaltenen Titel vornimmt. Die Performance- und Risikokennzahlen solltest du dir auf jeden Fall einmal anschauen, bevor du dich für oder gegen ein Produkt entscheidest, denn durch sie erhältst du einen guten Einblick in die Entwicklung des ETF über einen längeren Zeitraum. Trotzdem gilt natürlich, dass die vergangene Performance kein hundertprozentiger Indikator für die zukünftige Entwicklung ist.

Auf den Profilen siehst du außerdem, bei welchen Brokern du den ETF handeln kannst und ob und zu welchen Gebühren er sparplanfähig ist.