Schutzschirm-durch-Risikoparität

Dow Jones mit ersten risikoparitätisch gewichteten Multi-Asset-Indizes

S & P Dow Jones Indices gab die Einführung der S & P Risk Parity Indices bekannt, seiner ersten Indexfamilie, die eine risikoparitätisch gewichtete Multi-Asset-Strategie nachbilden soll.

Die Indexportfolios der S & P Risk Parity Indices bieten eine Alternative für die Marktteilnehmer. Sie bestehen aus Terminkontrakten aus drei Anlageklassen – Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Rohstoffe – und nutzen die langfristige realisierte Volatilität der einzelnen Unternehmen, um das Risiko zu messen. Jeder Index weist eine Zielvolatilität auf und ordnet den Anlageklassen basierend auf einer Berechnung des gemessenen Risikos und der Anwendung eines Hebelfaktors zur Erreichung der definierten Zielvolatilität Gewichte zu.

Die Indexfamilie umfasst drei risikoparitätisch gewichtete Indizes:

  • S & P Risikoparitätsindex – 10 Prozent Zielvolatilität
  • S & P Risikoparitätsindex – 12 Prozent Zielvolatilität
  • S & P Risikoparitätsindex – 15 Prozent Zielvolatilität

„Vergleicht man die historische Performance von S & P Risk Parity mit einem hypothetischen traditionellen 60/40-Aktien / Renten-Portfolio für den Zeitraum von Januar 2003 bis Mai 2018, lieferten die S & P Risk Parity Indices im Vergleich zum traditionellen 60/40-Portfolio in fast allen wichtigen Märkten einen geringeren Abwärtstrend“, so der Indexanbieter. Dies habe sich insbesondere während der Schock-Ereignisse seit Ende 2003 gezeigt wie der globalen Finanzkrise, der Schuldenkrise in Europa und Griechenland im Jahr 2010 und die Herabstufung der US-Schulden im Jahr 2011.

„In der Vergangenheit lieferten die S & P Risk Parity Indices auf lange Sicht eine glattere Performance und reduzierten Drawdowns. Unabhängig von den Volatilitätszielen erzielten die S & P Risk Parity Indices in den Phasen der Verlangsamung und Kontraktion eine signifikante Outperformance gegenüber dem hypothetischen 60/40-Portfolio. Die S & P Risk Parity Indices wiesen eine um 41% höhere Sharpe-Ratio und einen um 49% höheren Ertrag als das traditionelle 60/40-Portfolio auf. Dieser signifikante Anstieg der risikoadjustierten Renditen ist wahrscheinlich auf eine verbesserte Risikostreuung zurückzuführen“, heißt es weiter.