ETF-Rekord

Direktbank Ebase mit Rekordnachfrage bei ETFs

Im Juli lagen die ETF-Umsätze bei der B2B-Direktbank European Bank for Financial Services (Ebase) rund 69 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Durchschnitt erhöhten sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. Zwischen Januar und Ende Juli  wurden dabei im Schnitt mehr als drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft, im Juli war es sogar das 5,56-Fache. Auch die Handelsaktivität bewegt sich auf Rekordniveau. Dies geht aus dem aktuellen“Trendnavigator ETF“ von Ebase hervor. Die Direktbank begegnet dem großen Kundeninteresse mit einem Ausbau des ETF-Angebotes, bereits knapp 800 ETFs sind bereits handelbar. 

„Der bereits seit Jahren bestehende Trend zu Anlagen in ETFs hat sich in letzter Zeit noch einmal merklich beschleunigt. Bei den Ebase-Kunden bewegt sich die Nachfrage auf Rekordniveau, im Juli wurden beispielsweise mehr als fünf Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase.

Neben Leitindizes rücken auch Smart-Beta-Indizes in den Fokus

Noch vor einigen Jahren habe sich die Nachfrage stark auf wenige sehr bekannte Indizes begrenzt, wie den Dax oder MSCI World. Mittlerweile würden aber die Ebase-Kunden auf ein breites Spektrum an Indizes, die die Grundlage der ETFs bilden, zurückgreifen. „Beispielsweise war der MSCI World Minimum Volatility Index nach dem klassischen MSCI World der in 2019 bisher am häufigsten gehandelte Index, auch dies belegt die Reife des Marktes und das gestiegene Informationsniveau der Anleger“, so Geyer.

Mittelfristiges Ziel: Produktpalette von 1.300 ETFs

Um den Kunden dauerhaft ein bestmögliches Angebot an ETFs zur Verfügung zu stellen, hat Ebase im April auf ein Marktpreismodell umgestellt und den weiteren Ausbau des damals rund 450 Fonds umfassenden ETF-Angebots eingeleitet. „Seit April konnten wir das bei Ebase verfügbare ETF-Angebot bereits auf etwa 800 Fonds ausbauen. Mittelfristig ist es das Ziel, den Handel von rund 1.300 ETFs über Ebase anzubieten“, präzisiert Geyer. Neben der größeren Produktvielfalt konnte auch die Zahl der ETF-Anbieter bereits fast verdreifacht werden. Beispielsweise sind jetzt auch ETFs von State Street, Invesco und Amundi handelbar.

Anzahl verfügbarer ETFs bei VL-Sparen nimmt ebenfalls zu

Für alle ETFs steht dabei das breite Leistungsangebot der Ebase für Privat- und Firmenkunden sowie institutionelle Anleger zur Verfügung. Für das gesamte angebotene ETF-Universum sind Einmalanlagen und Spar- sowie Entnahmepläne möglich. Auch für das Angebot zum VL-Sparen mit ETFs nimmt die Zahl der verfügbaren Fonds weiter zu. Für alle Kunden besteht dabei die Möglichkeit, sowohl Stück- als auch Nominalorders mit sechs Nachkommastellen abzurechnen. „Beim Ausbau des über Ebase verfügbaren ETF-Spektrums haben wir großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur weitere Fonds angeboten werden, sondern auch der bestehende umfangreiche Leistungsumfang – der von den Kunden sehr geschätzt wird – weiterhin für das gesamte Angebot verfügbar ist“, ergänzt Geyer.