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Ebase-Firmenkundenstudie: ETFs auch bei Betriebsvermögen stärker gefragt

Ähnlich wie bei Privatkunden haben auch bei den Unternehmen ETFs in den vergangenen Jahren deutlich an Relevanz gewinnen können. Deren Anteil liegt mittlerweile im Schnitt bei knapp 4 Prozent.  Das ergab eine Analyse von Firmenkundendepots bei der European Bank for Financial Services GmbH (Ebase), die Einblicke in das Anlageverhalten der Unternehmen liefert. 

„ETFs sind im Fondsgeschäft sicherlich einer der Top-Trends der letzten Jahre und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Ebenso wie bei Privatkunden spüren wir auch von Seiten der Firmenkunden ein wachsendes Interesse und eine zunehmende Anlagebereitschaft in diese Produkte“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung zu den Ergebnissen der Ebase-Firmenkundenstudie. 

Vorrangig setzen Unternehmen aber bisher noch immer vorrangig mit fast dreißig Prozent auf breit gestreute, aktiv gemanagte Aktienfonds. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Mischfonds (23 Prozent und Rentenfonds (22 Prozent).

„Die Assetklassen-bezogen breite Nachfrage der Unternehmen ist zum einen sicherlich das Ergebnis des Ziels einer möglichst breiten Streuung der Anlagen. Zum anderen ist dies aber auch durch die unterschiedlichen Anlageziele der Unternehmen bedingt. Einige wollen nicht benötigtes Kapital langfristig investieren und setzen bewusst auf offensivere Portfolien mit einem höheren Aktienfondsanteil, um langfristig attraktive Renditen zu erzielen. Andere wollen beispielsweise kurz- oder mittelfristig Geld für Rückstellungen oder Garantien anlegen, aber keine Einlagegebühren zahlen, und legen daher defensiver an“, erklärt Geyer.