Von Carlos Link-Arad16. September 2021
ETF-Suche: mit unserer Suchfunktion finden Sie die besten ETFs.

ETF aussuchen: So finden Sie die besten ETFs für Ihr Depot

Wie Sie die besten ETFs finden? Es geht ganz einfach. Wir haben Ihnen die besten Tipps und Tricks für die Suchfunktion von extraETF.com zusammengestellt. 

Bei einer Auswahl von rund 2.000 relevanten ETFs kann es schon einmal passieren, dass man als Privatanleger den Übersicht verliert. Wie findet man die besten ETFs für sein Depot? Ganz einfach, mit der cleveren Suchfunktion von extraETF. Diese macht es Anlegern leicht die für sie passenden ETFs zu finden. Im diesem Beitrag werde ich Ihnen zeigen, wie ich die ETF-Suche nutze, um neue ETFs für mein Portfolio zu finden.

Welche Anlageklasse passt zu Ihnen?

Die Suchfunktion effizient zu nutzen erfordert, dass man sich zunächst Gedanken darüber macht, welche Anlageklassen überhaupt in Frage kommen. Je nach Risikoprofil macht es durchaus Sinn auch mehrere Anlageklassen in das Portfolio aufzunehmen. Eine breite Streuung sorgt nämlich für ein besseres Chancen-/Risikoprofil.

Bei Aktien, Anleihen und Immobilien sollten sie zudem auf eine geografische Streuung ihrer Geldanlage achten. Das können Sie ebenfalls über die Filterfunktion einstellen. Für jede Anlageklasse sollten Sie eine individuelle Suche starten – das vereinfacht den Überblick.

Falls Sie bereits WKN/ISIN/Ticker-Informationen haben, können Sie diese auch direkt in die Suchleiste eingeben – das verkürzt die Suche.

Unser Tipp: Sie können in der ETF-Suche eine Auswahl treffen. Anhand dieser Auswahl können Sie die Performance und das Rendite/Risiko-Verhältnis zwischen mehreren ETFs vergleichen. Das ist sehr spannend, um bereits im Vorfeld ETFs auszuschließen.

ETF-Auswahl: eine kleine Checkliste

Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, bei der ETF-Suche auf die richtigen Auswahlkriterien zu setzen. Zwar tracken viele ETFs den gleichen Index, die Performance kann jedoch signifikant voneinander abweichen. Achten Sie auf die folgenden Punkte:

  • Fondsvolumen über 100 Millionen Euro: Damit reduzieren sie das Risiko, dass der ETF mangels Profitabilität liquidiert wird.
  • TER unter 0,30 Prozent (bei Standard-ETFs): Je niedriger die Kosten, desto höher Ihre Rendite mit dem ETF (bei spezifischen ETF darf die TER auch höher sein).
  • Tracking-Difference (TD): Wählen Sie bei zwei vergleichbaren ETFs den ETF mit der niedrigeren TD. Die TD zeigt die Abweichung von der Performance des Indizes mit der des ETFs. Sie spiegelt die tatsächlichen Kosten eines ETFs wider.
  • Fondsdomizil: Der ETF-Anbieter sollte seinen Sitz in Europa haben. Damit umgehen Sie potenzielle steuerliche Komplikationen.
  • Fondsalter über fünf Jahre: Je älter, desto mehr Daten liegen dir vor, um die Performance des Fonds zu bewerten.
  • Replikationsart: die Performanceunterschiede sind marginal, jedoch tragen synthetisch replizierende Fonds ein Kontrahentenrisiko (Insolvenz des Swap-Partners). Aus dem Grund bevorzuge ich physisch replizierende ETFs.
  • Sparplanfähigkeit: Sparpläne bringen Ihnen keinen Renditeschub, aber Sie sind ideal, um die Geldanlage auf Auto-Pilot zu stellen
Tipp: ETF-Empfehlungslisten – hier finden Sie die besten ETFs zu allen wichtigen Anlageklassen.

Das ETF-Profil – wählen Sie die besten ETFs

Ist die erste Auswahl getroffen, sollten Sie sich das Profil des ETFs genau anschauen. Dort finden Sie weitere Daten zur Zusammensetzung, Ausschüttungspolitik und zur Performance des ETFs. Wer möchte, kann sich bei extraETF ein Profil einrichten und auf zusätzliche Features setzen:

  • Kursalarm: Sie werden benachrichtigt, sobald ein ETF einen von ihnen festgelegten Kurs unterschreitet
  • Watchlist: Merken Sie sich einmal ausgewählte ETFs, um Ihre Suche nicht von vorne starten zu müssen
  • Musterportfolio: Bauen Sie sich Ihr eigenes Musterportfolio und beobachten Sie dessen Entwicklung (gut für Einsteiger)

Ein Blick in das Factsheet gibt Ihnen noch mehr Informationen zum ETF. Zum Beispiel erfahren Sie, wie der jeweilige Anbieter die Auswahl der im ETF enthaltenen Titel vornimmt. Die Performance- und Risikokennzahlen sollten Sie in jedem Fall eines Blickes würdigen, bevor Sie sich für den Kauf eines ETF entscheiden. Sie geben Ihnen einen soliden Überblick über die Entwicklung der vergangenen Jahre. Denken Sie daran, einen möglichst langen Horizont für Ihre Bewertung zu nutzen.

Das praktische am ETF-Profil ist, dass Sie direkt sehen können, bei welchem Broker Sie den jeweiligen ETF handeln können. Auch die zur Sparplanfähigkeit finden Sie unten auf der Seite ausreichend Informationen.  

Tipp: Hier finden Sie die für Sie passenden ETF-Sparpläne.