Beim Robo-Advisor Growney sinken ab sofort die ETF-Kosten

Beim Robo-Advisor Growney * sinken ab sofort die ETF-Kosten für fast alle Anlagestrategien. Grund dafür sind Änderungen bei den Anleihe-ETFs.

Ab sofort belaufen sich die Fondskosten bei Growney damit im Durchschnitt auf 0,18 Prozent pro Jahr für die klassischen Strategien – und auf 0,19 Prozent im Jahr für nachhaltige Investments. Auch Bestandskunden des digitalen Vermögensverwalters profitieren von der Änderung im jeweiligen Portfolio. 

Deswegen sinken beim Robo-Advisor Growney die Produktkosten

Auslöser der Kostensenkung ist die Aufnahme eines neuen Euro-Staatsanleihen-ETFs in die Growney-Portfolios: Invesco Euro Government Bond 1-3 Year UCITS (WKN: A2N7D4). Damit wird der Bloomberg Barclays Euro Government Select 1-3 Index abgebildet, der Staatsanleihen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande und Spanien umfasst. Dieser neue ETF ersetzt den bisherigen Staatanleihen-ETF zu 50 Prozent. Für bestehende Kunden des Vermögensverwalters geschieht dies automatisch, ohne dass sie etwas veranlassen müssen. 

Tipp: Bei der digitalen Vermögensverwaltung ist viel in Bewegung. Nutzen Sie daher unseren Robo-Advisor-Vergleich.

„Zu unserem Service gehört es, die Anlagestrategien ständig zu überprüfen sowie die Suche nach ETFs, die besser geeignet oder kostengünstiger sind“, erklärt Thimm Blickensdorf von der Geschäftsleitung Growneys. „Das ETF-Angebot ist derzeit sehr dynamisch, im Interesse unserer Kunden behalten wir das stets im Blick und reagieren darauf.“ 

Beim reinen Aktienportfolio ändert sich nichts

Unverändert bleiben aktuell die ETF-Kosten für Anleger mit 100-prozentigem Aktienanteil. Erst im Dezember waren bei Growney die Kosten für Aktien-ETFs in klassischen Strategien reduziert worden. Im Oktober 2020 hatte Growney außerdem die Servicegebühr für seine Kunden dauerhaft gesenkt. Mit einer Gebühr ab 0,38 Prozent im Jahr ist Growney einer der kostengünstigsten Anbieter am Markt. Der Robo-Advisor setzt bei seinen Anlagestrategien auf passive ETFs, die bis zu 5.000 Wertpapiere aus mehr als 40 Ländern abbilden.

Fazit zum Growney Testbericht

Bei Growney ragen vor allem die Bereiche Kosten und Service heraus. Gerade mit sehr niedrigen Servicegebühren (ab 50.000 Euro) und einem weitreichenden und sehr kundenfreundlichen Serviceangebot kann der Robo-Advisor punkten. Das Angebot von Growney ist mit zehn Anlagestrategien zufriedenstellend.