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ETFs machen vermögenswirksame Leistungen attraktiv

Gehören auch Sie zu den tausenden Deutschen, die Monat für Monat ihre vermögenswirksamen Leistungen (VL) ungenutzt lassen? Bis zu vierzig Euro im Monat zahlt der Chef Angestellten zusätzlich zum Bruttolohn. In vielen Tarifverträgen ist die Leistung festgelegt. Hinzu kommt die so genannte Arbeitnehmersparzulage des Staates – also eine Art Sparprämie, die es für anspruchberechtigte Sparer obendrauf gibt. Doch VL sind in den letzten Jahren zu Unrecht aus der Mode gekommen. Vor allem die Niedrigzinsphase hat Sparpläne und Bausparverträge unattraktiv erscheinen lassen. Doch das ist noch lange kein Grund, auf vermögenswirksame Leistungen zu verzichten! Dank ETF-Sparplänen erleben VL gerade eine Renaissance. Finvesto und die comdirect haben dafür passende Lösungen im Angebot.

ETFs und vermögenswirksame Leistungen – eine gute Kombination

Finvesto (► Zum Testbericht) und die Comdirect (► Zum Testbericht) bieten ihren Kunden die Möglichkeit, in mehr als 7.000 Fondsprodukte zu investieren. Mit dabei sind auch ETFs. Diese transparenten und vor allem kostengünstigen Vehikel bilden so genannte Indizes, wie beispielsweise den deutschen DAX oder den US-amerikanischen S&P 500, ab. Für VL-Sparer sind ETFs auf attraktive Aktienindizes daher ein guter Weg, die Förderung von Arbeitgeber und Staat gewinnbringend anzulegen. Die Banken haben aktuell rund 90 VL-fähige ETFs im Angebot – unter anderem auch den DAX oder auch den MSCI World, welcher auf Aktien aus sämtlichen Industrieländern setzt. Ein hoher Aktienanteil ist für VL-Sparer wichtig: Nur ETFs mit einem Aktienanteil von mindestens sechzig Prozent qualifizieren sich für das staatlich geförderte Programm. Ein VL-Vertrag läuft über sechs Jahre, nach sieben Jahren steht das angesparte Kapital zur Verfügung.

Drei Schritte zu mehr Rendite

Die Direktbanken Finvesto und Comdirect bieten VL-Sparern besondere Bedingungen. Da die Banken die ETFs direkt bei den Verwaltungsgesellschaften bezieht, fallen Börsenentgelte weg. Lediglich ETF-Transaktionskosten in Höhe von 0,20 Prozent fallen an.

Wer also monatlich volle 40 Euro mittels eines VL-Sparplans in ETFs anlegt, zahlt lediglich 8 Cent Gebühren im Monat – ein Verlustgeschäft ist das auf keinen Fall. Hinzu kommen die Chancen, die Aktien-ETFs Anlegern in Zeiten der Niedrigzinsphase bieten.

Einzig bei den Depotführungsgebühren gibt es einen Unterschied. Finvesto berechnet für einen VL-Vertrag 10 Euro im Jahr, bei der Comdirect sind es hingegen 12 Euro pro Jahr.

Viele Sparer haben noch immer viele Lebensversicherungen, Bausparverträge oder auch Banksparpläne im Bestand. Hier sind die Renditen in den letzten Jahren drastisch gesunken. Ein VL-Sparplan auf einen Aktien-ETF kann für solche derzeit weniger rentablen Anlageklassen ein Ausgleich sein. In einer Kombination aus Aktien und weniger rentablen Investments kann es gelingen, dem Kaufkraftverlust ein Schnippchen zu schlagen und die Kaufkraft des Ersparten zu erhalten.

Wer seine vermögenswirksamen Leistungen in einen ETF-Sparplan investieren möchte, geht folgendermaßen vor: Zunächst bietet es sich an, beim Arbeitgeber nach VL zu fragen. Oftmals besteht ein Anspruch, ohne dass dies Arbeitnehmer überhaupt wissen. Im nächsten Schritt können Anleger online einen VL-fähigen ETF aussuchen und ein Depot VL bei einem der beiden Anbieter eröffnen. Im Anschluss lässt der Anbieter dem Sparer eine Bescheinigung für den Arbeitgeber zukommen.

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