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extraETF.com unterstützt die Auswahl von nachhaltigen ETFs

Spätestens seit der Berichterstattung rund um Greta Thunberg und der Fridays for Future Initiative ist klar, dass unsere Gesellschaft künftig unmissverständlich auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz achten muss. Auch der Finanzsektor soll nun in den Kampf gegen den Klimawandel einbezogen werden. Dazu hat die Europäische Union einen ambitionierten Plan veröffentlicht. Dieser verfolgt im wesentlichen drei Ziele: Die Umleitung von Kapital hin zu nachhaltigen Anlagen, die Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren in das Risikomanagement sowie die Förderung von Transparenz und langfristigem Denken. Dazu sollen Finanzberater beispielsweise bereits ab 2020 dazu verpflichtet werden, die Nachhaltigkeitspräferenzen ihrer Kunden zu erfragen und bei Interesse nachhaltig ausgerichtete Finanzprodukte vorschlagen.

Nachhaltige ETFs liegen im Trend

Auch auf dem ETF-Markt liegen nachhaltige Produkte deutlich im Trend. So zählt die ETF-Suche von extraETF.com aktuell 125 ETFs, die bei der Anlage auf unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien setzen. In diesen ETFs waren Ende Oktober rund 14,8 Milliarden Euro investiert. Auch auf dem globalen Gesamtmarkt steigt die Nachfrage nach nachhaltige ETFs immer stärker. So hat das ETFGI kürzlich berichtet, dass sich die weltweit in nachhaltigen ETFs investierten Gelder auf 47,3 Milliarden US-Dollar summieren – ein neuer Höchstwert. Weltweit werden sogar 253 nachhaltige ETFs angeboten. Auch bei Privatanlegern steigt das Interesse an nachhaltigen Produkten. So haben sich im Oktober rund drei Prozent aller Profilseitenaufrufe auf dem Portal extraETF.com auf nachhaltige Produkte bezogen. Im Januar lag dieser Anteil noch bei 2,6 Prozent, ein Anstieg von rund 14 Prozent. Absoluter Publikumsliebling ist dabei der UBS MSCI World Socially Responsible UCITS ETF (WKN: A1JA1R). 

„Wir merken, dass Privatanleger ein immer größeres Interesse an nachhaltigen ETFs haben. Dieses Interesse unterstützen wir künftig durch neue Maßnahmen. So erleichtern wir zum Beispiel die Suche nach nachhaltigen Produkten oder stellen bei konventionellen ETFs nachhaltige ETFs als Alternative vor“, kommentiert Markus Jordan, Geschäftsführer des Anlegerportals extraETF.com, die neuesten Entwicklungen. 

Nachhaltige ETFs – extraETF.com steht Anlegern zur Seite

Dazu hat das ETF-Portal folgende Maßnahmen umgesetzt: Zunächst werden alle nachhaltigen ETFs deutlich auf den Profilseiten und allen weiteren Ergebnislisten mit einem grünen Badge gekennzeichnet. So ist bereits auf den ersten Blick zu erkennen, ob es sich um ein nachhaltiges Produkt handelt. Ergänzend dazu wird die Art des Ausschlusskriteriums wie ESG, SRI oder Low Carbon angezeigt. Über die ETF-Suche kann zudem nach diesen Kriterien selektiert werden.

Darüber hinaus wurden bekannte Anlagestrategien wie die des norwegischen Staatsfonds, Ray Dalio oder auch die Arero-Strategie mit nachhaltigen ETFs umgesetzt. So haben Anleger die Möglichkeit beliebte Strategien unter Berücksichtigung von nachhaltigen ETFs nachbilden. Oft wissen Anleger nämlich gar nicht, dass es eine nachhaltige Alternative gibt. Daher gibt es auf den Profilseiten von konventionellen ETFs künftig eine Tabelle mit nachhaltigen Alternativen auf den gleichen Anlageschwerpunkt. Anleger haben damit immer die Wahl auf einen nachhaltigen ETF umzusteigen. 

Auch der Bereich „Wissen“ kommt nicht zu kurz. Für Anleger, die sich zunächst näher mit dem Thema beschäftigen wollen, gibt es einen speziellen Anlageleitfaden, der die wichtigsten Aspekte zum nachhaltigen Investieren zusammenfasst. Zudem berichtet die Redaktion des Extra-Magazins, Deutschlands führendem ETF-Magazin, in einer dauerhaft angelegten vierseitigen Rubrik über die neuesten Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit im Segment der ETFs und digitalen Vermögensverwaltungen.

Extra-Magazin wird CO2-neutral gedruckt

Der Verlag hat sich zudem kürzlich der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände angeschlossen. In dessen Folge wird das Extra-Magazin seit der August-Ausgabe klimaneutral produziert. Bisher konnten so 12.640 kg CO2 kompensiert werden. Dazu unterstützt der Verlag ein Projekt in Panama, dass die Aufforstung einheimischer Mischwälder mit der fairen Produktion von Kakao kombiniert. Das Projekt unterstützt damit zugleich die UN-Nachhaltigkeitsziele: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, nachhaltiger Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz und Leben am Land.

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