Genial einfach: So leicht bauen Sie sich ein 70/30-Weltportfolio mit ETFs

Weltweit investieren geht ganz einfach mit einem 70/30-Weltportfolio. Wir zeigen Ihnen, was sich dahinter verbirgt und welche ETFs Sie dazu nutzen können.

Streng genommen genügt ein ETF, um die Weltwirtschaft abzubilden. Was jedoch viele Anleger an solchen ETFs stört: Sie möchten gezielt die langfristigen Chancen von Schwellenländern ins Depot hieven, doch diese spielen kaum eine Rolle. Denn Schwellenländer fallen mit etwa zwölf Prozent kaum ins Gewicht.

Der Grund: Konventionelle ETFs gewichten nicht nach Bruttoinlandsprodukt, sondern nach Marktkapitalisierung. Das hat zur Folge, dass die USA einen derart großen Raum einnehmen, dass für andere Staaten, also auch Schwellenregionen, kaum noch Platz ist.

Doch mit einem Portfolio bestehend aus zwei ETFs lässt sich dies gerade rücken. Besonders beliebt, weil in etwa der Mittelwert aus Bruttoinlandsprodukt und Marktkapitalisierung, ist hierbei die Aufteilung 70 zu 30. Das heißt also, Industrieländer machen mit 70 Prozent den Löwenanteil aus, aber Schwellenländer stellen mit 30 Prozent dennoch einen nennenswerten Anteil dar. Das nennt sich 70/30-Weltportfolio. Je nach Geschmack stellen wir Ihnen dafür zwei Vorschläge vor – einmal thesaurierend und einmal ausschüttend.

Die thesaurierende Variante

Im Industrieländerbereich bietet sich etwa der iShares Core MSCI World UCITS ETF (WKN: A0RPWH) an, der mit seinen gut 20 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen ein echtes Schwergewicht ist. Anleger können die Größenvorteile in Form einer guten Abbildungsgenaugkeit der etwa 1.650 größten Unternehmen aus 23 Indu...

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