Seit dem 16 Oktober 2018 ist ein neuer Schwellenländer-Anleihen-ETF von J.P. Morgan über Xetra und Börse Frankfurt handelbar.

Mit dem JPMorgan ETFS (Ireland) ICAV – USD Emerging Markets Sovereign Bond UCITS ETF (ISIN: IE00BDDRDY39), erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von in US-Dollar begebenen Staatsanleihen weltweit und quasi-staatliche Schwellenländer-Anleihen zu partizipieren. Der ETF wendet dabei eine Absicherungsstrategie an, um das Wechselkursrisiko zwischen der Basiswährung der Anleihen und dem Euro zu minimieren.

Der Schwellenländer-Anleihen-ETF umfasst aktuell 195 verschiedene Positionen aus 46 verschiedenen Schwellenländern und Frontier Markets (Grenzmärkte). Stark darin gewichtet sind Anleihen aus der Türkei (6,81 Prozent), Brasilien (6,38 Prozent) und Südafrika (5,34 Prozent). Zu den Top-Positionen gehört eine ägyptische Staatsanleihe mit einem Kupon in Höhe von 5,875 Prozent (1,6 Prozent), eine südafrikanische Staatsanleihe mit einem Kupon in gleicher Höhe (1,4 Prozent) sowie eine ukrainisches Papier mit einem Kupon von 7,65 Prozent (1,3 Prozent). Mehr als 60 Prozent der Schwellenländer-Anleihen weisen eine Bonität von unter BBB auf.  Die durchschnittliche Restlaufzeit beträgt elf Jahre. Der ETF thesauriert die Erträge. Die Gesamtkostenquote des ETFs beträgt 0,39 Prozent.

Zum gleichen Zeitpunkt wurden, wie bereits im Vorfeld schon berichtet, drei aktiv gemanagte Aktien-ETFs aufgelegt, deren Gewichtung unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien erfolgt.