Know-How reicht nicht: Mit diesen Eigenschaften wirst du zum erfolgreichen Anleger

Know-How reicht nicht: Mit diesen Eigenschaften wirst du zum erfolgreichen Anleger

Wer erfolgreich in Aktien, Anleihen oder andere Anlageprodukte investieren möchte, benötigt vor allem eines: Das richtige Wissen. Das allein reicht allerdings nicht. Erfolgreiche Anlegerinnen und Anleger bringen auch bestimme Eigenschaften mit.

Gewinne und Verluste an der Börse, das ist alles nur Glück? Einfach mal anfangen, ohne groß nachzudenken und schauen, was passiert? Kann man schon machen – ehrlicherweise habe ich auch einmal genauso angefangen. Dann habe ich allerdings auch recht schnell gemerkt, dass man so nicht weit kommt. 

Doch welche Eigenschaften brauchen Anlegerinnen und Anleger neben dem notwendigen Wissen, um zu erfolgreichen Investoren zu werden? 

Zielorientierung

Wenn du dein Ziel nicht kennst, kannst du auch nicht darauf hinarbeiten. Deshalb überlege dir als allererstes, warum du dein Geld überhaupt anlegen möchtest. Um welchen Anlagehorizont geht es dir, worauf sparst du? Möchtest du dir vielleicht einfach nur einen Urlaub gönnen, ein Auto kaufen oder Geld für die Rente weglegen? Diese Ziele kannst – und solltest – du regelmäßig prüfen. Passen sie noch zu deinen Lebensumständen oder hat sich etwas geändert? Entsprechend passt du dann auch deine Strategie an. 

Das klingt erst mal gar nicht so schwierig, aber gerade bei den Finanzen ist es wichtig, die Ziele auch im Auge zu behalten und nicht permanent Ausnahmen zu machen – womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

Disziplin

Manche Menschen haben sie von Haus aus, andere müssen sich wirklich massiv zusammenreißen, um diszipliniert zu bleiben. Versuchungen lauern überall. Ständig Newsletter mit Rabattcodes im Postfach, hier ein Eis und da ein Coffee-to-go und auf die eine neue Hose kommt es jetzt auch nicht mehr an. Man kann ja nächsten Monat noch mal von vorn beginnen. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, hat die nötige Disziplin, um so nicht zu handeln. Dass nicht jeder aber frugal leben möchte, ist auch verständlich. 

Leg einen Betrag fest, den du jeden Monat sparst. Ob in einen ETF oder auf einem Tagesgeldkonto ist zunächst nebensächlich. Wichtig ist zuerst, dass du lernst, mit deinem Geld umzugehen und dein Konsumverhalten so im Griff zu haben, dass du keine Probleme bekommst.

Lernbereitschaft

Es gibt nicht die eine, perfekte Lösung beim Thema Investieren. Die Möglichkeiten sind bereits jetzt vielfältig und ständig kommen neue Produkte hinzu. Nur weil du vielleicht schon seit 15 Jahren erfolgreicher Anleger bist, bedeutet das nicht, dass du alles weißt und dich nicht mehr informieren musst. 

Die Fülle an Informationsquellen ist inzwischen groß und vielseitig. Du musst dich nicht mehr durch dicke Bücher quälen, sondern kannst dir Videos ansehen, Podcasts hören oder kurze Artikel zu bestimmten Themen lesen. Uninformiert zu sein, ist also eine Entscheidung – und keine, die ein erfolgreicher Investor treffen würde. 

Selbstreflexion

Menschen machen Fehler. Wichtig ist, sich diese auch eingestehen zu können – denn nur dann lernen wir daraus und vermeiden es, in Zukunft dieselben Fehler wieder zu machen. Die meisten Profi-Investoren haben irgendwann im Laufe der Zeit einmal daneben gegriffen und falsche Entscheidungen getroffen. Das ist weder peinlich noch dumm, sondern ganz normal. Wichtig ist nur, sich mit Fehlern auseinanderzusetzen, zu überlegen, warum man sie gemacht hat und was man in Zukunft besser machen kann. Wer stur darauf beharrt, immer alles richtig zu machen oder unbelehrbar ist, wird es an der Börse nicht weit bringen. 

Tipp: Mit unserem Risikorechner kannst du anhand von zehn Fragen die optimale Aktienquote für dein Portfolio ermitteln.

Mut

Und natürlich braucht es auch eine Portion Mut, um den Sprung überhaupt zu wagen! Gerade die Deutschen sind sehr sicherheitsorientiert, vor allem nach solchen Fehlgriffen wie mit der Telekom oder jüngst mit Wirecard. Eine Garantie gibt es nie im Leben, auch nicht an der Börse. 

Doch es gibt Strategien, die weniger waghalsig sind, als andere. Mit dem Thema Risikostreuung befassen wir uns permanent – nicht nur zu Krisenzeiten. Doch dieses Wissen nützt dir nur dann, wenn du dich traust und den Schritt wagst. 

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