Liqid öffnet das Tor zum Silicon Valley

Der digitale Vermögensverwalter Liqid (► Zum Testbericht) bietet ab sofort erfahrenen Privatanlegern Zugang zu amerikanischen Wagniskapitalfonds.

Der digitale Vermögensverwalter Liqid eröffnet erfahrenen Privatanlegern den Zugang zu einer bisher schwer investierbaren Anlageklasse. Ab sofort können Kunden mit Liqid Venture ab einer gesetzlich bedingten Mindestzeichnung von 250.000 US-Dollar erstmalig breit diversifiziert in führende Venture-Fonds, als Wagniskapitalfonds, aus dem US-Technologiemarkt investieren. Ähnlich wie bei Private Equity ist es eine Besonderheit der Anlageklasse Venture Capital, dass die erfolgreichsten Fondsmanager ausschließlich mit bestehenden Investoren zusammenarbeiten und darüber hinaus auf Mindestanlagen von mehreren Millionen US-Dollar bestehen. 

Der Fokus von Liqid Venture liegt auf der US-amerikanischen Technologiebranche, die seit Jahren enorm wächst. An keinem Ort der Welt sehen die Investment-Experten des Unternehmens so viel Disruption und anhaltendes Potenzial wie im Silicon Valley. Mit der Erweiterung seines Angebots geht Liqid einen weiteren Schritt in Richtung europäischer Marktführerschaft im digitalen Private Banking für anspruchsvolle Privatkunden.

Wagnis, aber mit Chancen

„Venture Capital ist eine besonders reizvolle Anlageklasse. Mit einer Zeichnung der führenden US-Fonds erhalten Anleger nicht nur interessante Renditechancen, sie unterstützen auch aufstrebende, teilweise revolutionäre Start-ups – was mir als Unternehmensgründer natürlich besonders zusagt“, kommentiert Christian Schneider-Sickert, Geschäftsführer von Liqid„Diesen Zugang nun auch deutschen Privatanlegern bieten zu können, ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf unserem Weg zum digitalen Private Banking.“ 

Bei dem neuen Angebot kooperiert Liqid mit dem innovativen, inhabergeführten Hamburger Multi Family Office Lennertz & Co., das in der US-Venture-Capital-Szene über langjährige Verbindungen verfügt und für seine Mandaten bereits seit 20 Jahren in der Anlageklasse investiert. Die von Lennertz &. Co. in der Vergangenheit ausgewählten Venture Capital-Fonds investierten bereits frühzeitig in spätere Marktführer wie Beyond Meat, Facebook, FitBit, Netflix, Square, Tesla oder Twitter. Durch die Auswahl von bis zu acht Zielfonds wird bei Liqid Venture eine Partizipation an mehr als 100 Portfoliounternehmen und somit eine starke Diversifikation ermöglicht. 

„Wir freuen uns, den Kunden von Liqid jetzt einen Zugang zu den Top-Adressen der US-amerikanischen Venture Capital-Fonds und damit zu einem äußerst attraktiven Anlagesegment zu eröffnen“, sagt Philipp Lennertz, Inhaber des Hamburger Family Office Lennertz & Co. „Unser einzigartiges Netzwerk, welches bisher nur unseren Mandanten zugänglich gewesen ist, öffnen wir im Venture Capital-Markt erstmalig für Dritte. Da wir als Lennertz & Co. den Fokus ausschließlich auf hochvermögende Familien und institutionelle Investoren haben, werden wir uns auch zukünftig nicht direkt dem breiteren Markt öffnen.“

Aufgrund der traditionell streng limitierten Zeichnungskontingente bei führenden US-Fonds richtet sich Liqid Venture zunächst vor allem an bestehende Liqid-Kunden und eine limitierte Anzahl von Neukunden.

Fazit zum Liqid Testbericht

Liqid überzeugt vor allem durch das sehr große und umfangreiche Angebot an aktiven und passiven Anlagestrategien. Außerdem kann der Robo-Advisor durch vergleichsweise niedrige Kosten punkten. Beim Service müssen Liqid Kunden einige Abstriche machen. Der größte Nachteil bei diesem Vermögensverwalter ist die hohe Einstiegssumme.