Mit ETFs Vermögen aufbauen für Kinder – das sollten Sie alles wissen!

Sie wollen für Ihre Kinder Vermögen aufbauen und stehen vor einigen offenen Fragen? Kein Problem! Wir klären ob Kinder Steuern zahlen müssen, ob ein Kinderdepot wirklich sinnvoll ist – und wie Eltern mit ETFs am besten für ihre Kinder vorsorgen.

Keine Frage, Kinder bereichern das Leben. Wer denkt da schon gerne ans Geld? Doch da wir kein Familien-, sondern ein Finanzmagazin sind, beleuchten wir natürlich in erster Linie die finanziellen Aspekte.

Ob Kitagebühren, Turnschuhe, Schulranzen oder das Pausenbrot, Eltern haben für ihren Nachwuchs jede Menge Ausgaben. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) gaben Paare 2018 durchschnittlich im Monat 763 Euro für ihre Kinder aus. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, machten die Ausgaben für das Kind damit mehr als ein Fünftel (21 Prozent) der gesamten Konsumausgaben von Eltern aus.

Das Erfreuliche jedoch: Mit steigender Kinderzahl sinken die Ausgaben für jedes einzelne Kind. So gab ein Paarhaushalt für zwei Kinder im Schnitt 1.276 Euro monatlich aus, für drei Kinder 1.770 Euro.

Tipp: Die neue Ausgabe vom Extra-Magazin ist da: Geldanlage für Familien & Kinder

Zudem zeigt sich: Je älter die Kinder, desto höher die Kosten. Paare mit einem Kind im Alter von bis zu sechs Jahren kamen auf monatliche Ausgaben in Höhe von 679 Euro. In dieser Altersgruppe schlägt vor allem die Kinderbetreuung als Ausgabeposten zu Buche.

Für Jugendliche von 12 bis unter 18 Jahren gaben die Eltern in Paarhaushalten mit einem Kind mit durchschnittlich 953 Euro im Monat deutlich mehr aus. Hier fallen die höheren Ausgaben für Nahrungsmittel und die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur stärker ins Gewicht. Möchte man das studierende Kind bis zum 25. Lebensjahr unterstützen, so geht etwa die Verbraucherzentrale Bayern von Gesamtkosten in Höhe von 230.000 Euro aus.

Doch nicht nur die Kosten sind in puncto Finanz- und Familienmanagement zu berücksichtigen. Es geht freilich auch um den Vermögensaufbau, zum Beispiel für die Altersvorsorge der Eltern. Zudem müssen Familien auch wichtige Risiken absichern, zum Beispiel den Todesfall oder die Berufsunfähigkeit der Eltern.

Erst Risiken absichern, dann den Vermögensaufbau vorantreiben

Die Familiengründung liegt noch nicht lange zurück, der Nachwuchs ist noch in den Windeln oder im Kindergarten. Was müssen junge Eltern nun beachten? „Grundsätzlich sollten existenzielle Risiken abgesichert werden, bevor man in Altersvorsorgeprodukte investiert. Von einer privaten Haftpflichtversicherung abgesehen, sollte zumindest für den Hauptverdiener ein ausreichender Schutz bei Verlust der Arbeitskraft bestehen und gegebenenfalls eine ausreichende, gegenseitige Todesfallabsicherung“, sagt Markus Steiner, Finanzreferent der Beratungsstelle Passau des Verbrauche...

Sie möchten weiterlesen?

Abonnenten unserer Standard- oder Premium-Angebote erhalten mit extraETF+ einen exklusiven Zugang zu Artikeln und Kolumnen aus der aktuellen Ausgabe des Extra-Magazins.

Noch kein Standard- oder Premium Abonnent?

Jetzt anmelden
Sie sind bereits Abonnent? Zum Login