"Schön, dass immer mehr Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen"

Es ist Weltfrauentag! Unsere Autorin beschreibt, wie sie ihre Faszination für Finanzen entdeckte. Und richtet einen wichtigen Appell an alle Frauen, die Scheu vor dem Thema endlich abzulegen.

„Wie wäre es mit Bankkauffrau?“ Ich sehe mich noch, damals ungefähr 16 Jahre alt, mit meinem Papa im Wohnzimmer stehen, die Frage der Berufswahl diskutierend. Bis heute weiß ich nicht, wieso dieses Thema überhaupt aufkam. Immerhin war mir schon im frühen Teenager-Alter klar, was ich später beruflich machen wollte. Und das war Schreiben! Vermutlich war in den Augen meiner Eltern ein Beruf im Finanzwesen sicherer und solider als die kreative Tätigkeit, die ich mir vorstellte.

Ich dachte mir damals: „In einer Bank arbeiten? Nein, definitiv nicht! Wie langweilig!“ Nun, meine Eltern standen hinter mir und unterstützten mich auf meinem Weg in den Journalismus. Dass dieser mich schließlich doch in die Finanzwelt führen würde, damit rechnete damals niemand.

Ein Bereich, der Spaß machen kann

Es dauerte noch einige Jahre, bis ich entdeckte, wie spannend, facetten- und lehrreich die Finanzbranche ist. Nach meinem Journalistik-Studium und langjähriger Arbeit als freiberufliche Journalistin stolperte ich in die Welt der Finanzen. 2013 baute ich ein FinTech-Start-up mit auf. Verantwortlich für alle Kommunikationsthemen, Content-Produktion und Community Management tauchte ich fünf Jahre lang in die Finanzbranche ein.

Ich lernte nicht nur großartige Menschen kennen, die für Banking, Investments, FinTechs brennen. Ich erkannte auch sehr schnell die Faszination rund um das Thema Finanzen. Es gibt so viele Aspekte, die einen mitreißen, so viele Innovationen und Dynamik – es ist schlicht und ergreifend ein Bereich, der Spaß machen kann. Man muss sich nur darauf einlassen.

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Ladies, lasst uns über Geld reden!

Und das sollte man auch. Oder sagen wir es zum heutigen Weltfrauentag anders: Und das sollte Frau auch! Das Thema Finanzen ist eines, das es sich lohnt zu erobern. Sei es beruflich, ob nun als Bankkauffrau oder Journalistin, oder privat. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Frauen ihre Geldangelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Sie scheuen sich nicht davor, sich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen und sich z. B. intensiv um ihre Altersvorsorge zu kümmern.

Auch die Zahl der Frauen, die den Investmentmarkt für sich entdecken, steigt erfreulicherweise. Initiativen wie „Finanz-Heldinnen“ oder spezielle Events für Frauen, z. B. von der Deutschen Börse, stärken die Frauen in ihrem Vorhaben, die Finanzwelt zu erobern und für sich zu nutzen. Mein Appell an alle Leser*innen, die noch nicht überzeugt sind: Habt keine Scheu und gebt Investments eine Chance. Stürzt euch hinein und ihr werdet sehen, Geld anzulegen ist durchaus faszinierend. Sinnvoll und notwendig ist es ohnehin.

Los geht´s: Finanzplaner für Frauen

Eine tolle Möglichkeit euer Geld anzulegen, bieten euch börsengehandelte Indexfonds. Die sogenannten ETFs sind eine kostengünstige und relativ einfache Art des Investments. Die passiv gemanagten Fonds bilden einen jeweiligen Index ab und haben nicht das Ziel, den Markt zu schlagen. Hinter ihnen steht kein Manager, der die Fonds aktiv verwaltet. Daher sind sie günstiger und erzielen, wie Studien zeigen, mindestens genauso so viel Rendite, also Gewinn. Das Portfolio bauen Anleger*innen entweder selbst auf und verwalten es, oder sie lassen digitale Vermögensverwalter, sogenannte Robo Advisor, diese Aufgaben übernehmen.

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Egal, wie ihr es angeht – es ist Zeit, eure Finanzen zu entdecken und mit ihnen zu planen. Für die nahe und ferne Zukunft. Ich persönlich lege euch allen das Buch „Finanzheldinnen – Der Finanzplaner für Frauen“ ans Herz. Allein diese Lektüre zeigt schon: Die Wege durch den Finanzdschungel sind nicht unentwirrbar und die Reise ist nicht nur großartig, sie bringt euch auch etwas. Mehr Selbstvertrauen, mehr Sicherheit, mehr Geld.

Zurück zum Ursprung, die Finanzen im Gepäck

Ich selbst kehrte übrigens 2019, nach kurzer Pause, in die Welt der Finanzen zurück. Ich fand mein neues berufliches Zuhause als Text-Chefin im Marketing eines großen Unternehmens. Mittlerweile arbeite ich wieder als freie Journalistin, u. a. im Finanzbereich. Und ich kann heute mit voller Überzeugung sagen: Geld, Banking, Investments etc. sind wirklich faszinierende Themen und alles andere als langweilig. Überzeugt euch selbst! 

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