Von Katja Brauchle16. Februar 2022
Shiba Inu Kryptowährung – was ist dran am Meme-Coin-Hype?

Shiba Inu Kryptowährung – was ist dran am Meme-Coin-Hype?

Die Kryptowährung Shiba Inu ist immer wieder mal im Fokus von Krypto-Fans. Nun hat ein Nutzer 50 Milliarden SHIB-Tokens gekauft. Doch was hat es mit dem Token überhaupt auf sich?

Shiba Inu, das ist in erster Linie eine Hunderasse aus Japan. Der Hund mit den spitzen Ohren zeichnet sich laut Experten durch ein scharfsinniges und lebhaftes Wesen aus. Und sein Bild prangt seit August 2020 auch auf Krypto-Coins.

Ether-Wal stockt Shiba Inu Coins auf

Nach Vorbild des Dodgecoin wurde Shiba Inu als Meme-Coin, also Spaßwährung, von der anonymen Persönlichkeit Ryoshi ins Leben gerufen. Die Währung erfreute sich als „Dodgecoin-Killer“ recht schnell großer Beliebtheit – seit Oktober 2021 gehört SHIB sogar zu den größten Kryptowährungen der Welt nach Marktkapitalisierung. Derzeit rangiert die Währung auf Platz 14. Er kann auf allen bekannten Kryptobörsen gehandelt werden.

Ein solcher Handel hat kürzlich für Aufsehen gesorgt. Ein sogenannter Ether-Wal hat 50 Milliarden SHIB-Coins gekauft. Der Wert lässt sich auf mehr als eine Millionen US-Dollar umrechnen. Als Ether-Wale bezeichnet man die 1000 Wallets mit den größten Ether-Salden. Sie gelten als Gradmesser für Krypto-Trends. Ist Shiba Inu also eine Währung, die man jetzt auf dem Schirm haben sollte?

Ursprünglich war SHIB eine Parodie auf den Dodgecoin, der wiederum selbst als Parodie auf den Bitcoin gilt. Dennoch haben beide Parodie-Tokens es zu einer großen Fangemeinde innerhalb der Kryptogemeinde gebracht. Und nun möchten die Macher des Shiba Inu mehr tun, als eine Parodie zu parodieren.

Von der Spaßwährung zum Meta-Ökosystem

Sie wollen ein Ökosystem aufbauen und dem Token somit echten Nutzen verleihen. Erste Use Cases werden derzeit entwickelt und die Währung soll einen Platz im Metaverse erhalten. Oshiverse nennt sich das Projekt, an dem die Shiba Inu Entwickler derzeit arbeiten. Der Fokus soll auf Gaming liegen, hierfür konnte William Volk gewonnen werden, der als Erfinder des ersten iPhone-Spieles gilt.

„Ich glaube, dass ein ‘Metaverse’ mehr sein muss als ein zurechtgebogenes Ewigkeitssymbol und eine Möglichkeit, Daten zu extrahieren. Ein Metaverse muss den Nutzern einen echten Mehrwert bieten, und das erfordert eine gewisse Grundlage, die vor der Veröffentlichung der Technologie geschaffen wird. Daher arbeiten wir an vielen verschiedenen Aspekten von Shiba Inu, wozu Shibarium, Shi, Shibanet, das dezentrale Shiboshi-Spiel, Inkubator und viele andere gehören, die erst in naher Zukunft das Licht der Welt erblicken. Durch die Kombination dieser Elemente in Verbindung mit Ethereum als Kernstück wird die Magie eines Shiba-Universums vollbracht werden“, sagte Sytoshi Kusama, einer der leitenden Entwickler, gegenüber Investing.com.

Tipp: Hier findest du eine übersichtliche Liste aller 50 Kryptowährungen, über die du dich jetzt auf unseren Krypto-Profilseiten informieren kannst.

Hohe Volatilität

Diese Woche konnte SHIB gemeinsam mit Dodgecoin und Ripple Gewinne verzeichnen. 2,72 Prozent hat der Token zugelegt, was sicher auch auf die Gerüchte rund um Oshiverse zurückzuführen ist.

Zwischenzeitlich war die Währung aber auch stark eingebrochen, im Oktober 2021 gab es eine Korrektur von 58 Prozent. Das lag insbesondere daran, dass viele Ether-Wale ihre SHIB-Bestände drastisch reduziert hatten. Trotzdem bleibt der Token derjenige mit dem höchsten aggregierten Dollar-Wert unter den Ether-Walen. Doch wie alle Kryptowährungen ist auch SHIB höchst volatil. Wer investiert, muss sich des hohen Risikos bewusst sein.

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