So lange reicht Ihr ETF-Vermögen zum Leben in einem Auszahlplan!

Sie haben genug Vermögen, um davon leben zu können? Mit einem Auszahlplan ist das kinderleicht möglich. Wie Sie herausfinden können, wie lange Ihr Vermögen zum Leben reicht.

Eine fällige Lebensversicherung, eine Erbschaft, ein Immobilienverkauf – es gibt viele denkbare Szenarien, warum einem auf einmal eine große Summe zur Verfügung steht. Manche haben auch einfach fleißig über längere Laufzeiten gespart und den Zinseszinseffekt von ETF-Sparplänen genutzt. So oder so, es stellt sich jetzt die Frage: Was macht man mit dem Kapital? 

Anlegen und liegen lassen ? Möglich! Eine andere Option ist: einfach von dem Kapital leben. Zum Beispiel im Ruhestand! Neben der gesetzlichen Rente füllt man das Girokonto mit regelmäßigen Entnahmen aus dem eigenen Vermögen auf. Man entnimmt einfach Monat für Monat einen festgelegten Betrag. Diese Option nennt sich Auszahlplan – oder wahlweise Entnahmeplan. Es ist im Prinzip das Gegenteil eines ETF-Sparplans. 

Welche Produkte eignen sich?

Es existieren vielfältige Möglichkeiten, über welche Form der Geldanlage solche Auszahlpläne umgesetzt werden können. Versicherungen bieten dafür beispielsweise spezielle Produkte. Diese sind oft jedoch mit vergleichsweise hohen Abschlusskosten verbunden. Wer das Geld einfach auf ein Sparkonto oder Tagesgeld packt und sich von dort aus das Kapital auszahlen lässt, fährt definitiv günstiger. Allerdings erzielt man so auch keinerlei Rendite. Im Gegenteil: Die Inflation nagt Jahr für Jahr an der Kaufkraft des geparkten Geldes. 

ETFs sind da eine bessere Alternative. Sie sind kostengünstig und potenziell renditestark. Die Anlage eines Auszahl- bzw. Entnahmeplans ist genauso einfach wie die Anlage eines Dauerauftrags für die Miete. Sie erteilen Ihrer Bank den Auftrag, monatlich für einen bestimmten Betrag Wertpapiere zu verkaufen und Ihnen den Erlös daraus auf einem Konto Ihrer Wahl gutzuschreiben. 

Tipp: Hier erfahren Sie in unserem Wissensartikel alles über Auszahlpläne und die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten.

Auszahlplan über Robo-Advisor

Auch über digitale Vermögensverwalter, also sogenannte Robo-Advisor, ist die Abwicklung von Auszahlplänen möglich. So bietet beispielsweise der vor einem Jahr gestartete Robo-Advisor Evergreen (► Zum Testbericht) diese Möglichkeit an. „Ein Auszahlplan kann beispielsweise zur Schaffung eines attraktiven Zusatzeinkommens im Ruhestand genutzt werden. Beim Einrichten des Plans können die Nutzer sofort einsehen, wie lange die gewählten Auszahlungen mit dem vorhabenden Guthaben reichen“, teilte Evergreen kürzlich mit. 

Der letzte Aspekt ist ganz entscheidend. Wie lange reicht das Kapital? Wie viel Geld kann man monatlich entnehmen? Eine Pauschallösung gibt es nicht. Dafür aber sehr praktische Rechner, mit denen Sie die für Sie individuelle Antwort herausfinden. Zum Beispiel mit dem ETF-Auszahlplanrechner von extraETF.com. 

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So einfach berechnen Sie die Entnahme

Mit diesem Tool können Sie schnell und unkompliziert ausrechnen, welche monatlichen Entnahmen in Ihrem persönlichen Auszahlplan realistisch sind. Zentrale Parameter, die dabei abgefragt werden, sind etwa das Kapitalvermögen und der Zinssatz. Wichtig: Es gibt die Wahlmöglichkeit zwischen der sogenannten ewigen Rente, also der Rente ohne Kapitalverzehr, und der begrenzten Rentendauer mit Kapitalverzehr.

Für Eltern, die ihren Kindern etwas vererben möchten, bietet es sich an, sich an der ewigen Rente zu orientieren. Wer dagegen noch zu Lebzeiten sein Vermögen aufbrauchen möchte, würde eher zum kompletten Kapitalverzehr tendieren. 

So sieht der Rechner aus. Mit einem Klick auf das Bild werden Sie auf die entsprechende Seite weitergeleitet.

Auszahlplan: Dieser Rechner hilft Ihnen dabei.