Steuer-Apps im Test

Am 31. Juli endet die Frist für die Steuererklärung. Im Schnitt sind knapp 1.000 Euro Erstattung drin. Gehen Sie dies also am besten schon bald an. Dabei gibt es viele digitale Durchführungswege. Ob App, Chatbot oder mittlerweile schon klassisch per Software – digitale Steuer-Tools müssen zu uns passen. Wir geben den Überblick.

Sie ist ein notwendiges Übel, doch für viele Bürger lohnt es sich, in den nächsten Tagen an sie zu denken: die Steuererklärung. Inzwischen erst am 31. Juli für das Vorjahr fällig, bietet die Steuererklärung in den meisten Fällen die Chance auf „Cashback“ vom Staat. Ausgaben für Beruf, Versicherungen, Handwerker und andere Dienstleistungen können geltend gemacht und in eine Steuerrückzahlung umgemünzt werden. Laut Statistischem Bundesamt locken im Mittel 974 Euro – Grund genug, das leidige Thema schnell abzuhaken. Am einfachsten geht das digital. Steuersoftware und Steuer-Apps gibt es inzwischen viele. Selbst beim Discounter locken Steuer-CDs für schmales Geld. Im Großen und Ganzen bietet die angebotene Software im Vergleich zu Papierformularen zahlreiche Vorteile. Kompliziertes „Steuer-Deutsch“ wird anhand von Beispielen plausibel gemacht und wichtige Informationen nicht selten in Interview-Form vom Nutzer abgefragt. So klicken wir uns durch die eigene Steuererklärung und sind schon nach kurzer Zeit bereit, die Informationen ans Finanzamt zu schicken.

Klassische Steuersoftware punktet mit Umfang und Details

Obwohl Steuer-Software und Steuer- Apps für Laien pauschal die bessere Alternative sind, gibt es zwischen den Anbietern doch Unterschiede. Wer keine Steuererklärung abgeben muss und keine komplexe Einnahmensituation hat, kann gänzlich kostenlos die „Steuer machen“. Die kostenfreie Smartphone- App Steuerbot gibt es für iOS und Android sowie in einer Browser-Version. Per Chat fragt der Steuerbot die wichtigsten Daten ab. Wer nicht selbstständig und ein eher einfacher Steuerfall ist, bekommt so auf einfache Art und Weise Hilfe. Ebenfalls kostenfrei ist auch die App Steuerkäpt’...

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