Studie: Profianleger schichten von Gold-ETCs in diese Kryptowährung um

Gold-ETCs haben laut einer Studie von J.P. Morgan bei institutionellen Anlegern einen schweren Stand. Die Profianleger schichten ihr Kapital um – und zwar in eine Kryptowährung!

Immer mehr institutionelle Anleger schichten Teile ihres Portfolios um in Bitcoin. Das belegt eine Studie von J.P. Morgan, einem der weltweit führenden Finanzdienstleister. Die Studie zeigt, dass die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin steigt. Zudem belegen die Ergebnisse der Studie, dass die Investoren von börsengehandelten Goldfonds (ETCs) zur Krypto-Währung wechseln. 

Bitcoin ist seit Jahresbeginn um mehr als 100 Prozent gestiegen, signifikant beflügelt durch Investitionen von legendären Value-Investoren wie dem Milliardär Stanley Druckenmiller und Unternehmen wie JP Morgan, die eine Portfoliodiversifizierung anstreben. 

Kryptowährung besser als Tech-Aktien

Vergangene Woche überschritt Bitcoin zum ersten Mal seit Januar 2018 die 15.000-Dollar-Marke. „Noch wichtiger ist die Tatsache, dass Bitcoin trotz seiner historischen Einstufung als hoch volatiler Vermögenswert in den letzten 60 Tagen ein niedrigeres Volatilitätsniveau aufrechterhalten hat als führende US-Aktien wie Tesla, Apple und Facebook“,  so 21Shares Researcher Lanre Ige.

Im gleichen Zeitraum, in dem der Kurs der Kryptowährung um über 28 Prozent gestiegen ist, haben sich die folgenden US-Aktien vergleichsweise schwach entwickelt: Tesla (-9,49 Prozent), Apple (-11,54 Prozent) und Facebook (-0,69 Prozent), Amazon (-5,37 Prozent), Microsoft (-1,56 Prozent). Der Kurs des Bitcoin bekam speziell nach der Ankündigung von Paypal am 21. Oktober, mehrere der größten Kryptowährungen zu akzeptieren, einen ordentlichen Schub.

Kryptowährung im Vergleich zu Tech-Aktien

Laut Eliezer Ndinga, Research Associate bei 21Shares, existiert eine weitere Metrik, die das wachsende und stetige Interesse am Bitcoin bestätigt: der sogenannte „relative unrealisierte Gewinn“ (BRUP) des Bitcoin. Er misst die Gesamtzahl der Bitcoins, die zum aktuellen Preis von über 15.000 Dollar gekauft wurden. Diese gelten als nicht realisierter Gewinn der Investoren.

In den letzten sechs Jahren wurden, wann immer diese Messgröße 80 Prozent aller Bitcoins erreichte, die keinen Gewinn mitnahmen, große Ausverkäufe beobachtet. Hinsichtlich des aktuellen Preises zeigt die Metrik an, dass 56 Prozent aller Bitcoin-Inhaber derzeit keine Gewinnmitnahmen getätigt haben.

Auf der Grundlage historischer Daten zeigt dies, dass es in Zukunft mehr Raum steigende Kurse der Kryptowährung gibt – insbesondere nach den vielversprechenden Nachrichten von Pfizer und BioNTech über ihren COVID-19-Impfstoff.

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