Zeedin-Testphase

Wohlhabende Anleger sollen auf Robo-Advisors umsteigen

Wer sich jetzt für den digitalen Vermögensverwalter Zeedin ( Zum Testbericht) entscheidet, kann diesen sechs Monate kostenlos testen. Auch andere Robos locken.

Digitale Vermögensverwalter für die betuchte Kundschaft versuchen Privatanlegern den Einstieg schmackhaft zu machen. Sie versuchen damit ihre potentiellen Kunden von der bisher üblichen klassischen Vermögensverwaltung loszueisen und sie für sich zu gewinnen. So winkten etwa bei Liqid ( Zum Testbericht) bis Ende Mai reichlich Prämienmeilen. Wer 100.000 Euro mitbrachte, durfte sich über 25.000 solcher Meilen freuen. Darunter kommen Anleger bei Liqid ohnehin nicht unter.

Zeedin sechs Monate gebührenfrei testen

Aktuell hält Hauck & Aufhäuser Ausschau nach Kunden seines Digital-Ablegers Zeedin. Über Zeedin können Privatanleger ihr Geld entsprechend digital verwalten lassen. Da sich jedoch viele Anleger bei dieser modernen Art der Geldanlage auf unbekanntes Gebiet begeben, können Anleger das Angebot unverbindlich testen. Die Testphase geht über sechs Monate. Innerhalb dieser Zeit verzichtet der Anbieter auf Gebühren. „Häufig sind sich Anleger noch unsicher, ob ihnen eine Vermögensverwaltung wirklich einen Mehrwert stiftet. Darauf haben wir jetzt eine klare Antwort: einfach testen“, sagt Madeleine Sander Leiterin Unternehmensstrategie und Co-Leiterin der digitalen Vermögensverwaltung Zeedin. Die Aktion soll also Hemmschwellen abbauen. Immerhin geht es um Anlagesummen von mindestens 50.000 bzw. 150.000 Euro.

Die Standard-Variante auf Fondsbasis ist ab 50.000 Euro zugänglich. Wem Einzeltitel lieber sind oder die Hinzunahme ethischer Grundsätze, wird ab 150.000 Euro bedient. Die Aktion deckt alle Strategien ab. Praktisch auch: Vor Ende der Testphase erhalten Kunden eine automatische Erinnerung. Wichtig zu wissen ist, dass selbstverständlich die verwendeten Produkte nichtsdestotrotz Kosten nach sich ziehen. In der Basisversion betragen die Produktkosten rund 0,26 Prozent im Jahr. In den beiden anderen Paketen sinken diese auf 0,05 bzw. 0,15 Prozent, wobei hier üblicherweise der Verwaltungsaufwand größer ausfällt. Sollten Kunden im Übrigen schon früher aussteigen wollen, können sie jederzeit kündigen.

Anbieter mit geringen Einstiegssummen

Die beiden genannten Anbieter sprechen eher gutbetuchte Anlegerkreise an. Das Gros der Robo-Advisors setzt die Einstiegshürden jedoch wesentlich geringer an. Und auch hier baut man auf Werbeaktionen. So begnügt sich etwa Weltinvest ( Zum Testbericht) mit 500 Euro bzw. 50 Euro monatlicher Sparrate. Als Begrüßungsgeld winken 100 Euro. Quirion ( Zum Testbericht) hat jüngst im Rahmen einer Aktion die Eintrittsschwelle von 10.000 auf 1.000 Euro gesenkt. Die ersten 10.000 Euro lassen sich kostenfrei anlegen darüber hinaus winken Sparplan-Neukunden noch bis 10. Oktober 30 Euro Willkommensgeld. Bei Marktführer Scalable Capital ( Zum Testbericht) gibt es bis Ende Oktober 2019 bis zu 600 Euro.

Tipp: Werfen Sie einen regelmäßigen Blick auf unseren Robo-Advisors-Vergleich. Dort sehen Sie auch, welche Aktionen gerade angeboten werden.