Ausschüttungen: „Dividenden besser als Zinsen“

Die Zinsen sind extrem niedrig. Wer ordentliche Renditen erzielen will, muss höhere Risiken eingehen. Was bieten Strategie-ETFs mit überdurchschnittlichen Dividenden? Warum sind Dividenden besser als Zinsen?

„Drei bis dreieinhalb Prozent Dividendenrendite sind in Europa drin, und dann noch in einem breit diversifizierten Index“, hat Ali Masarwah, Chefredakteur der Fondsanalysefirma Morningstar herausgefunden, „Dividenden sind besser als Zinsen.“ In Asien gebe es noch mehr, aber man müsse dazu das Währungsrisiko im Blick behalten, was aber zuletzt wegen des schwachen Euros eine Währungschance gewesen sei.

Auch Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft der Commerzbank ( Zum Testbericht) unter der Marke ComStage leitet, spürt verstärkte Nachfrage nach Dividenden-EFTs: „Die eigenen sich damit auch sehr gut für die langfristige Anlage als Sparplan“, gibt er zu bedenken. Bei der Auswahl muss der Anleger auf die Kosten achten, die in der Regel höher sind als bei Standardprodukten, „aber immer noch günstig, im Vergleich zu herkömmlichen Fonds“, wie Ali Masarwah ergänzt. Er rat dazu sich die Indexkonzepte genau anschauen und die Performance zu vergleichen. „Wer in der Kapitalaufbauphase ist, sollte thesaurierende ETFs wählen, weil so der Zinseszins-Effekt zu Tragen kommt“, lautet sein Rat.

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