Schwierige Märkte – gelassene Anleger?

Wenn die Kurse stetig steigen, sind die Investoren glücklich. Doch an der Börse kann es auch immer die andere Richtung geben: abwärts. Und dann kommt Angst auf. Wie sollen sich Anleger positionieren?

„Die Märkte sind immer schwierig, das ist normal“, sagt Gerald Klein, Geschäftsführer von Growney (► Zum Testbericht), und Anbieter von digitaler Vermögensverwaltung. Er rät, dass Anleger gelassen bleiben sollten: „Wer bei jedem Zucken der Kurse verschreckt aussteigt, verliert meistens“, lautet sein Credo. Bei der digitalen Vermögensverwaltung growney.de ist darum oberstes Gebot: Breite Diversifikation über die Aktienmärkte der Welt hinweg. „Wir verändern eine Allokation, die der Risikobereitschaft des Kunden entsprechen muss, nicht, wenn die Märkte heftig schwanken.“ Seine Growney-Strategie mit 100 Prozent Aktien hat so seit 2016 mehr Rendite als DAX und MSCI World erwirtschaftet, und weist geringere Schwankungen auf.

„Gut diversifiziert, kann man durchhalten“, lautet sein Fazit. Das bestätigt Thomas Meyer zu Drewer, Leiter des ETF-Anbieters Comstage: „In der Regel reicht es, einmal im Jahr ein Rebalancing, eine Anpassung auf die Ausgangsallokation, durchzuführen.“

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Tipp: Sie möchten wissen, wie genau ETFs funktionieren? In unserem Beitrag „Was ist ein ETF?“ haben wir das im Detail beschrieben.