Market Timing: Der richtige Einstiegszeitpunkt beim ETF-Kauf

Wer Market Timing erfolgreich betreiben will, muss Kursverläufe vorhersehen können. Dass dies nahezu unmöglich ist, zeigen unzählige Studien. Oder doch nicht? Welche Fallstricke Anlegern beim Market Timing drohen, warum das Bedürfnis nach Market Timing quasi angeboren ist, und wie sich Market Timing erfolgreich algorithmusbasiert umsetzen lässt, erläutert der Online-Vermögensberater quirion (► Zum Testbericht) in einem 1-stündigen Webinar. Referent ist Dr. Anselm Hüwe, Senior Analyst bei quirion.

Was versteht man unter Market Timing?

Market Timing ist eine Anlagestrategie, die definiert ist als die kurzfristige Veränderung der Gewichtungen einzelner Assetklassen in einem Portfolio. Ziel ist es, von den zyklischen Marktveränderungen zu profitieren. Hintergrund ist die Vorstellung, dass angesichts der Unmöglichkeit, systematisch erfolgreiches Stock Picking zu praktizieren, ein entsprechendes Vorgehen doch wenigstens für ganze Assetklassen bzw. ganze Märkte funktionieren müsste. Ein Erfolg dieser Strategie ist wissenschaftlich nicht nachweisbar.

Eine Möglichkeit um den richtigen Handelszeitpunkt zu finden sind Trendfolge-Handelsansätze. Diese versuchen, gewinnbringend in bereits erkennbare Kurstrends einzusteigen, indem sie bei steigenden Kursen kaufen und bei fallenden Kursen – wenn es das Anlageinstrument zulässt – leer verkaufen (short gehen). Sie steigen wieder aus, sobald der Trend „bricht“. Weil es naturgemäß unmöglich ist, einen Trend zu erkennen, bevor er sich ausgebildet hat, nennt man Trendfolger oft auch „Trittbrettfahrer“. Sie nehmen es in Kauf, nicht die gesamte Bewegung – also etwa vom tiefsten Tief eines Kurses bis zu seinem höchsten Hoch – mitzumachen, sondern immer nur einen Teil davon. Trendfolge hat also nichts mit Techniken zu tun, die auf der versuchten Antizipation von Trends beruhen.

Investoren, die dieser Anlagestrategie folgen, nehmen an, dass die bestimmten Börsenindikatoren helfen, bestehende Trends zu untersuchen und zu erkennen, ob der Trend dauerhaft ist oder vor einer Wende steht.

Fazit zum Quirion Testbericht

Quirion überzeugt beim Regular-Paket durch seine niedrigen Gebühren in Höhe von 0,48 Prozent pro Jahr. Zudem werden die ersten 10.000 € komplett im ersten Jahr kostenfrei verwahrt. Die Mindestanlage beträgt 1.000 €, Sparpläne sind bereits ab 30 € monatlich möglich. Quirion wird von der Quirin Privatbank AG angeboten, was eine hohe Sicherheit bedeutet. Im Paket-Premium bietet der Anbieter zudem die Möglichkeit einer persönlichen Beratung in den dreizehn Niederlassungen der Bank. Quirion ist einer der TOP-Anbieter im Bereich digitale Vemögensverwaltung.

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Weitere interessante Investmentmöglichkeiten finden Sie in unserem ETF-Anlageleitfaden. Dieser erleichtert Ihnen den Einstieg in die Welt der Exchange Traded Funds (ETFs). Wir stellen Ihnen darin die Anlegemöglichkeiten einzelner Länder, Regionen, Sektoren oder Investmentthemen vor.