Welche Aktien bei Frauen und Männern am beliebtesten sind

Die Consorsbank (► Zum Testbericht) veröffentlichte diese Woche eine Studie, die für Aufsehen sorgte. Untersuchungsgegenstand dabei waren die zahlreichen Kundendepots der Direktbank, die für die Studie anonymisiert ausgewertet wurden. Nur auf das Geschlecht wurde genauer geschaut, um der Antwort auf die Frage näher zu kommen, welche Aktien besonders von Frauen und welche vor allem von Männern bevorzugt werden.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Folgende Tabelle illustriert, dass Männer eher Bank- und Technologieaktien etwa von Wirecard und Amazon vorziehen, während Frauen verstärkt auf einen Mix aus allen Branchen setzen: Deutsche Post, Osram Licht und Uniper sind unter den „weiblichen Depots” besonders stark gewichtet. Doch auch Gemeinsamkeiten zeichnen sich ab.

Diese liegen vor allem darin, dass Aktien der Deutschen Telekom und Daimler am häufigsten vertreten sind. Erst ab Rang 3 (vgl. Tabelle) weichen die Geschlechter-Rankings jedoch – teils erheblich – voneinander ab.

Beliebteste Aktien im Depot bei Maennern und Frauen
Neben Aktien, die hauptsächlich von Dax-Unternehmen stammen, erfreuen sich auch Papiere US-amerikanischer Technologieriesen steigender Popularität. Quelle: Consorsbank

Dax-Aktien sprechen für einen Dax-ETF

Die Tabelle zeigt klar: Dax-Aktien stehen bei deutschen Anlegern hoch im Kurs. Allein 15 der 21 hier gelisteten Unternehmen sind im Dax 30 Index vertreten. Da liegt es nahe, einen Blick auf einen entsprechenden Dax-ETF zu werfen. Anleger, die sich für einen Dax-ETF entscheiden, müssen die Aktien nicht von jedem Unternehmen einzeln kaufen. Der Vorteil: Jeder Kauf oder Verkauf kostet bare Münze und wirkt sich am Ende negativ auf die Rendite auf.

Und noch einen weiteren Vorteil gegenüber einzelnen Wertpapieren dürfen sich Anleger von einem Dax-ETF erhoffen. Verliert ein Unternehmen deutlich an Wert, und rutscht aus dem Dax in den M-Dax ab, während ein anderes Unternehmen in die obere Liga aufsteigt (zuletzt geschehen 2018 zwischen Commerzbank (► Zum Testbericht) und Wirecard), kümmert sich der ETF-Anbieter um eine entsprechende Umgewichtung der Papiere, ohne dass der Anleger selbst Hand anlegen, oder zusätzliche Kosten in Kauf nehmen müsste. In einem Satz: Ein Dax-ETF sorgt dafür, dass Anleger an der Wertentwicklung der 30 größten Unternehmen, mehr oder weniger eins zu eins, partizipieren.

Welcher Dax-ETF ist der beste

Doch welcher Dax-ETF ist der beste? Das lässt sich ohne Einschränkungen so nicht sagen, aber auf einer speziell eingerichteten Themenseite, haben wir diese Frage ausführlicher diskutiert. Insgesamt gibt es mehr als 15 ETF-Produkte, die den Dax als Referenzindex nutzen.

Der größte Dax-ETF (gemessen am Fondsvolumen) dabei ist der iShares Core DAX® UCITS ETF (WKN: 593393). Der physisch abgebildete ETF investiert direkt in die im Index enthaltenen Wertpapiere und bildet so möglichst genau die Wertentwicklung des Dax nach. Seit seiner Auflage hat der ETF um mehr als 105 Prozentpunkte zugelegt, in den letzten fünf Jahren um gute 22 Prozent, in den letzten drei Jahren um 11 Prozent und im letzten Jahr um 18 Prozent. Die Gesamtkostenquote (TER) fällt mit 0,16 Prozent günstig aus und der ETF ist bei 15 Banken sparplanfähig.

Tipp: Nutzen Sie unseren ETF-Vergleich, sehen sich die Details der unterschiedlichen Dax-ETFs genauer an und vergleichen die einzelnen ETF-Produkte miteinander hinsichtlich ihrer Gewichtung, Performance und anderer Kennzahlen.

iShares Core DAX UCITS ETF (DE)

WKN: 593393 ISIN: DE0005933931
Kurs 90,46 €
Kosten (TER) 0,16 %
Fondsvolumen 3.982 Mio. €
Indexabbildung Physisch
1 Monat -22,12 %
Lfd. Jahr -27,35 %
Mehr Infos zum: iShares Core DAX UCITS ETF (DE)
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