China-ETF als sichere Bank

China-ETF als sichere Bank

In China hat es Tradition, dass die Zentralregierung in Peking die Wirtschaft aktiv lenkt: In Zeiten wirtschaftlicher Höhenflüge tritt die Regierung auf die Bremse, in Zeiten, in denen das Wachstum zu schwächeln droht, sorgt Peking für Impulse. Zuletzt hat die Zentralregierung Banken angewiesen, mehr Kredite für Infrastrukturprojekte und Exportunternehmen zu gewähren. Dies wird als Signal gewertet, dass die Regierung das Wachstum ankurbeln will. Die Marktexperten  der Fondsgesellschaft NN Investment Partners haben als Folge dieser Maßnahmen ihre Wachstumsprognose für China im kommenden Jahr erhöht. Die Anlage-Profis rechnen nunmehr 2019 mit einem chinesischen Wachstum von 6,2 statt zuvor 5,9 Prozent. Das robuste Wachstum Chinas werde auch auf andere Schwellenländer positiv wirken.

Konzentriert oder diversifiziert investieren?

„Die chinesischen Stimulusmaßnahmen und das solide Kreditwachstum außerhalb der fundamental angeschlagenen Länder Türkei, Argentinien, Südafrika, Indonesien und Brasilien liefern Gründe dafür, zuversichtlich zu sein“, so Maarten-Jan Bakkum, Seniorstratege Emerging Markets bei NN Investment Partners. Viele Investoren, die marktbreite Indizes, wie den MSCI Emerging Markets im Portfolio haben, stehen angesichts dieser Situation vor einem Dilemma. Schließlich stecken auch viele angeschlagene Märkte im beliebten Schwellenländer-Index.

China-ETF könnte wieder nach oben drehen

Wer als Anleger auf Nummer sicher gehen will, kann daher seinem Portfolio Investments in China beimischen. Der Xtrackers MSCI China UCITS ETF (WKN:DBX0G2) fügt sich nahtlos in das MSCI-Index-Universum ein und bildet die Kursentwicklung von mittleren und großen Unternehmen ab. Mit dabei sind H-Aktien, B-Aktien, Red Chips, P-Chips und ausländische Notierungen. Insgesamt werden 85 Prozent der streubesitzbereinigten Marktkapitalisierung abgedeckt. Im Index sind 447 Einzeltitel repräsentiert. Mit einem Anteil von 37 Prozent liegt der Schwerpunkt auf der Informationstechnologie, gefolgt vom Finanzwesen (22,39%). Im laufenden Jahr büßte der Index 5,8 Prozent ein. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,65 Prozent.

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Über den Autor

Thomas Brummer

Thomas Brummer

Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin "Der Aktionär" tätig. Im Anschluss schrieb er für das Verbraucherportal biallo.de. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extraETF.com und das Extra-Magazin.
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