Dax schüttelt Sorgen ab

Vor weniger als einem Jahr kratzte der Dax an der Marke von 13.000 Punkten. Die aktuelle Comeback-Rally eröffnet Chancen.

Der Dax hat neue Jahreshochs erreicht. Berichte über gute Fortschritte bei den Verhandlungen zur Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China haben die Kurse beflügelt. Hinzu kamen gute Konjunkturdaten. „Getragen wird die Klettertour von zuletzt besser erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagern aus den USA, China und Japan. Dazu kommen überraschend positive Ergebnisse zu den Einkaufsmanagern des Dienstleistungssektors in der Eurozone. Selbiges gilt für die Einzelhandelsumsätze im Monat Februar. Die Sorge um die sich zuletzt zusehends eintrübenden Konjunkturaussichten tritt damit aktuell wieder in den Hintergrund“, so Gregor Kuhn, Marktanalyst bei Emden Research.

Psychologisch wichtige Marke im Visier

Für die weitere Entwicklung ist Kuhn zuversichtlich: „Auch die charttechnische Perspektive hellt sich zusehends auf. Mit der Rückeroberung des gleitenden 200-Tagedurchschnitts (MA200) und der Egalisierung des jüngsten Jahreshochs bei 11.823 Zählern nimmt das Frankfurter Kursbarometer nun die psychologisch relevante Marke von 12.000 Punkten ins Visier“, so der Analyst. Zuletzt notierte der Dax im vergangenen Herbst über dieser Marke.

Dax-ETF für taktische Investments

Für Investoren, die auf eine Lösung im internationalen Handelsstreit und zudem einen positiven Ausgang des Brexit-Hickhacks spekulieren möchten, bietet sich ein ETF auf den Dax an. Der Dax beinhaltet zahlreiche weltweit tätige Unternehmen und kratzte im vergangenen Sommer – als der Handelsstreit bereits in aller Munde war – an der Marke von 13.000 Zählern. Ein geeigneter ETF ist beispielsweise der Xtrackers DAX UCITS ETF (WKN: DBX1DA). Im laufenden Jahr legte der ETF bereits um mehr als zehn Prozent zu. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,09 Prozent.

Lesetipp: Wenn Sie sich für ETFs auf den hiesigen Aktienmarkt interessieren, lesen Sie den Anlageleitfaden Deutschland.