Dieser Rohstoff-ETF stellt das Depot robuster auf

Dieser Rohstoff-ETF stellt das Depot robuster auf

Während sich die Aktienmärkte stabilisieren, bleibt für viele Anleger ein fader Beigeschmack: Sind die langjährigen Aufwärtstrends gefährdet? War die Korrektur der Anfang vom Ende der Hausse? Angesichts des weit fortgeschrittenen Wirtschaftszyklus, gepaart mit den bestehenden geopolitischen Risiken von Syrien über Nordkorea bis hin zu Iran, könnten Anleger an der zuletzt positiven Aktienstimmung zweifeln. Doch welche Alternativen gibt es zu Aktien? Auch am Anleihemarkt zeichnet sich eine Wende ab: Steigende Teuerungsraten zwingen Notenbanken mehr und mehr dazu, über höhere Leitzinsen nachzudenken. Die damit einhergehende Verkürzung der Notenbankbilanzen dürfte auch die Anleihemärkte nicht verschonen – schließlich haben diese sich an die Interventionen der Notenbanker inzwischen gewöhnt. Zwar sind Notenbanken gewillt, den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik nach und nach zu vollziehen, was bislang gut gelingt, doch bleibt auch bei Anleihen ein Risiko.

Energierohstoffe als Inflationsschutz

Eine mögliche Alternative zu Aktien und Anleihen kann der Rohstoffmarkt sein. Rohstoffe sind endlich und die jahrelange Durststrecke am Markt hat dabei geholfen, Überkapazitäten abzubauen. Hinzu kommt, dass die noch immer robuste Weltwirtschaft konstant Rohstoffe nachfragt und sich vor allem aufstrebende Staaten in Asien noch immer eher in der Mitte ihres Wirtschaftszyklus befinden. Auch aus einem weiteren Grund könnten Rohstoffe interessant sein. Die aufkeimende Inflation spricht dafür, die Anlageklasse einem ausgewogenen Depot zumindest beizumischen. Vor allem Energierohstoffe sind gefragt, wenn es darum geht, kurzfristig einen Inflationsausgleich zu suchen.

Rohstoff-ETF bündelt Energierohstoffe, Metalle und Agrarprodukte

Investoren, die es sich leicht machen möchten, können Rohstoffe im Korb erwerben. Der Lyxor Commodities Thomson Reuters/CoreCommodity CRB TR UCITS ETF (WKN: A0JC8F) ist bei Investoren sehr gefragt und vereint aktuell Investitionen in Höhe von 929 Millionen Euro auf sich. Im laufenden Jahr legte der ETF immerhin um 0,6 Prozent zu. Nach der Durststrecke der vergangenen Jahre könnte sich nun eine Trendwende abzeichnen. Der ETF hat einen starken Fokus auf Energierohstoffen und bündelt Rohöl (24,63%), Heizöl (10,71%) und Erdgas (5,84%) mit Edelmetallen (6,9%), Industriemetallen (12,5%) und Agrarrohstoffen (33%). Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,35 Prozent.

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