Digitalisierungs-ETF: In die Zukunft investieren

Digitalisierungs-ETF: In die Zukunft investieren

Das Investment in die Zukunft gelingt auch ohne Glaskugel. Neben guten aktiven Fonds eignen sich vor allem auch ETFs.

An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Für Anleger ist dies schon immer eine große Herausforderung gewesen. In einer Zeit, in der die Digitalisierung viele Branchen umkrempeln wird, können sich Investoren sicher sein, dass sich Vieles verändern wird. Das kann es für Anleger sogar einfacher machen. Titel aus dem Bereich der Technologie und vor allem Unternehmen, die Antworten auf die künftigen Fragen liefern, werden profitieren. Die Fondsgesellschaft Barings hat für 2019 fünf Trends identifiziert. Eine der maßgeblichen Entwicklungen 2019 sehen die Experten in der Datenrevolution. Diese werde über Gewinner und Verlierer entscheiden: „Unserer Ansicht nach werden die Besitzer von Daten einen ungeheuren Vorteil besitzen“, sagt Christopher Smart, Head of Global Macroeconomic and Geopolitical Research bei Barings, „doch die wahren Gewinner werden diejenigen sein, die etwas damit anzufangen wissen.“

ETFs sorgen für Diversifikation

Genau an diesem Punkt wird es für Anleger kritisch. In der Flut der aussichtsreichen Tech-Titel die richtigen zu identifizieren, gleicht einer Mammut-Aufgabe. Selbst aktive Fondsmanager können sich dabei schwer tun. Anleger, die in Zukunftstitel investieren möchten, sollten bei aktiven Fonds darauf achten, dass das Team rund um den Fonds einen großen Wert auf die Analyse der Unternehmen legt und weniger auf kurzfristige Trends. Nur wer solche Aktien mit Weitblick analysiert, kann auch wirklich die Gewinner von morgen identifizieren. Allen anderen Investoren bleiben die aufwändige eigene Recherche oder aber ETFs. ETFs bündeln Aktien aus Indizes und sorgen so für einen hohen Grad an Diversifikation. Optimal für einen Bereich, in dem noch unklar ist, wer denn die Gewinner von morgen sein werden.

Die Zukunft in einem ETF

Der iShares Digitalisation UCITS ETF (WKN: A2ANH3) bündelt 110 Profiteure der Digitalisierung. Mit dabei Aktien aus den Branchen IT (51,01%), Kommunikation (25,59%), Industrie (12,47%) und zyklische Konsumgüter (9,32%). Die meisten Aktien kommen aus den USA (47,09%), gefolgt von Japan (13,06%) und Australien (6,49%). Aktuell sind 341 Millionen Euro im ETF investiert. Im laufenden Jahr legte der ETF bereits um satte 8,42 Prozent zu und befindet sich aktuell ein einer starken Erholungsphase nach dem Kurseinbruch von Dezember. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,4 Prozent.

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Weitere interessante Investmentmöglichkeiten finden Sie in unseren ETF-Anlageleitfaden Megatrends. Dieser erleichtert Ihnen den Einstieg in die Welt der Exchange Traded Funds (ETFs).