Edelmetalle steigen in der Nachfrage nach Brexit

Edelmetalle steigen in der Nachfrage nach Brexit

Unsicherheit begünstigt Edelmetalle. Gold und Silber sehen aussichtsreich aus. Diese ETCs können profitieren.

Der Brexit wirbelt die Märkte durcheinander und wirkt sich insbesondere auf die Notierungen bei Edelmetallen aus. Während Gold die Marke von 1.300 Dollar hinter sich gelassen hat, schaffte Silber kürzlich sogar den höchsten Stand seit Januar 2015. Hintergrund der gestiegenen Nachfrage nach Edelmetallen ist einerseits deren Rolle als Krisenversicherung und andererseits die gestiegene Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen vorerst nicht stärker anheben wird. Da Edelmetalle in US-Dollar notieren, korrelieren diese stark zum Dollar. Ein starker Dollar wird landläufig als negativ für Edelmetalle bezeichnet.

Edelmetalle zur Diversifikation

Die jüngsten Kursgewinne haben Gold und Silber auch charttechnisch in aussichtsreiche Positionen gehievt. Hinzu kommt, dass die Gewinne der vergangenen Monate wieder mehr Aufmerksamkeit auf Edelmetalle gelenkt haben. Zahlreiche Investoren stehen an der Seitenlinie und können nun wieder gewillt sein, zu investieren. Auch als Depotbeimischung bietet sich Gold oder auch Silber an. Da beide Edelmetalle in unsicheren Zeiten eher profitieren, hilft eine solche Depotbeimischung dabei, ein Portfolio diversifizierter aufzustellen.

Satte Renditen mit Gold oder Silber

ETF-Investoren profitieren von der einfachen Handelbarkeit von Edelmetall ETCs. Für jeden Anleger ist zudem ein geeignetes Produkt verfügbar. Gold-Anhänger präferieren den Gold Source P-ETC (WKN: A1MECS). Der ETC schaffte im laufenden Jahr eine Rendite von 21,7 Prozent bei einer Gesamtkostenquote von 0,29 Prozent. Wer eher auf Silber setzt, ist mit dem db Physical Silver ETC (WKN: A1E0HS) gut bedient. Der ETC legte im laufenden Jahr um 24,7 Prozent zu. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,45 Prozent.