Landwirtschaft: Agrarsektor als Zukunftsmarkt

Innovationen gibt es nicht nur bei Apple und Co. Auch die Landwirtschaft steht vor Herausforderungen – und Chancen. Ein ETF kann profitieren.

Es gibt Trends, die sind stabil und es spricht wenig dagegen, dass sich daran etwas ändern wird. Ein Beispiel ist die weltweite Bevölkerungsentwicklung. Seit Jahrhunderten steigt das Bevölkerungswachstum exponentiell an. Hinzu kommt der Klimawandel, der ein Umdenken in vielen Bereichen nötig macht. Beispielsweise in der Landwirtschaft. Nutztierhaltung wird auf konventionellem Wege langfristig nicht haltbar sein, darin sind sich viele Experten einig. Auch beim Anbau von Gemüse gibt es einige potenzielle Änderungen. Zukunftsforscher prophezeien schon Gewächshochhäuser mit mehreren Stockwerken und automatischer Ernte. Zukunftsmusik? Aus heutiger Sicht bestimmt. Doch dass sich an der heutigen Landwirtschaft etwas ändern muss, erscheint offensichtlich.

Anhänger konventioneller Landwirtschaft unter Zugzwang

Schon heute arbeiten verschiedene Unternehmen daran, die Fragen der Zukunft rund um unsere Nahrungsversorgung zu beantworten. Dabei mischen auch die etablierten Nahrungsmittelkonzerne und Anbieter von landwirtschaftlichen Maschinen und Lösungen mit. Um künftige Trends bei der Nahrungsmittelproduktion zu begleiten, investieren auch Anhänger konventioneller Landwirtschaft in Innovationen – zu groß ist die Gefahr abgehängt zu werden. Auch Anleger haben die Agrarwirtschaft als Investitionsziel erkannt. Trends, wie das Bevölkerungswachstum aber auch das nachhaltige Wirtschaften sind zusätzliche Treiber.

Agrar-ETF mit gutem Start ins Jahr

Um davon zu profitieren, können sich Anleger beispielsweise den iShares Agribusiness UCITS ETF USD (WKN: A1JKQK) näher ansehen. Der ETF bündelt Unternehmen, die von Entwicklungen in der Landwirtschaft profitieren. Mit dabei sind der Maschinenhersteller Deere, oder auch die Nahrungsmittelkonzerne Tyson oder Associated British Foods. In der ersten Jahreshälfte 2019 legte der ETF zu. Auch langfristig stimmt die Performance. Aktuell sind 55 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,55 Prozent.