Mit digitalen Mitteln aus der Coronakrise?

Der Gesundheitssektor hat die Coronakrise an der Börse bisher gut überstanden. Es gibt ETFs, die auf den Bereich setzen.

In Zeiten von Corona ist die Medizin gefordert.

Viele Unternehmen aus aller Welt erschließen das Potenzial moderner medizinischer Verfahren, sei es Telemedizin, elektronische Patientenakten, Krankenhaus- und Praxis-IT oder der Einsatz künstlicher Intelligenz. Doch auch abgesehen der aktuellen Entwicklungen scheint der Medizinsektor aussichtsreich. Ein Vorteil ist laut Apo Asset, dass sich viele Digital-Health-Modelle auf Dienstleistungen für Unternehmen und Institutionen konzentrieren (Business-To-Business). Große Teile der Umsätze seien dabei wiederkehrend, das Risiko sei also begrenzt. Neue Vertragsabschlüsse sind laut den Experten von Apo Asset im aktuellen Umfeld noch schwierig. Doch in jedem Fall ist mit steigenden Investitionen zu rechnen, denn die Systemrelevanz von Gesundheit ist sehr deutlich geworden.

Drei Beispiele, warum Digital Health künftig wichtiger wird – nicht nur bei Pandemien 

Künstliche Intelligenz (KI): Aktuell richtet sich die öffentliche Wahrnehmung vor allem auf die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen Covid-19. Das erfordert Studien mit riesigen Datenmengen. Der Einsatz von KI kann deren Auswertung künftig stark verbessern und beschleunigen. Auch bei der Früherkennung und Steuerung von Pandemien, zum Beispiel über Tracing-Apps, kann KI eine sehr hilfreiche Rolle spielen.  

Telemedizin: Sie ist derzeit gefragt wie nie. Auch vor Covid-19 hätten verschiedene Studien gezeigt: Etwa zwei Drittel aller Erstkonsultationen wären ohne physische Anwesenheit eines Arztes möglich (oder gar nicht notwendig). Telemedizin soll Ärzte nicht ersetzen, sondern die Arzt-Patienten-Kommunikation digital ermöglichen. Die Herausforderung für die Anbieter ist dabei vor allem die Optimierung der Prozesse im Hintergrund. Die entsprechenden Algorithmen müssen Ärzte, Patienten, Abrechnungsdienstleister und Versicherungen optimal zusammenführen. 

Gesundheitsmanagement: Wenn die Daten und Prozesse in den Kliniken, Praxen, Laboren und Gesundheitsämtern vollständig digitalisiert sind, wird auch die Diagnostik und Behandlung sehr viel effizienter, besser und schneller. Hier dürfte die Pandemie nach Einschätzung der Experten von Apo Asset den Wandel ebenfalls beschleunigen.  

Mit einem ETF in den weltweiten Gesundheitsmarkt investieren

Wer eine Position im Gesundheitssektor aufbauen möchte, kann das etwa mit dem Xtackers MSCI World Health Care UCITS ETF (WKN: A113FD) in den globalen Markt hierfür im Bereich der Industrieländer tun. Der ETF ist im laufenden Jahr sogar solide im Plus und zieht eine Gesamtkostenquote (TER) in Höhe von 0,30 Prozent nach sich. Insgesamt sind 144 Unternehmen enthalten. 

Tipp: Besuchen Sie unsere Themen-Seite Gesundheit.

Xtrackers MSCI World Health Care UCITS ETF

WKN: A113FD ISIN: IE00BM67HK77
Kurs 33,77 €
Kosten (TER) 0,30 %
Fondsvolumen 741 Mio. €
Indexabbildung Physisch
1 Monat -0,21 %
Lfd. Jahr +0,84 %
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