US-Immobilien-Firmen: Auf Stein gebaut

Am US-Häusermarkt herrscht Boomzustand. Die Preise ziehen immer schneller an. Profitieren können Branchenfirmen, ein Immobilien-ETF ebenso.

Am US-Wohnimmobilienmarkt geht derzeit sprichwörtlich die Post ab. Eine steigende Nachfrage trifft auf ein immer geringeres Angebot. Die Folge: Die Preise steigen und steigen! Der Trend wird auch im jüngsten Report der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) ersichtlich: Danach sind die Hauspreise in den USA im Monat Mai im Vergleich zum Vorjahr zwischen rund 17 Prozent im Nordosten und 24 Prozent im Westen angestiegen und haben den mittleren Preis auf ein neues Rekordhoch von 350.000 Dollar getrieben. Die Verkäufe von Einfamilienhäusern legten zum Vorjahr um über 39 Prozent zu, von Ferienhäuser um 57 Prozent und von Apartments um 100 Prozent. Im Durchschnitt befanden sich Immobilien im Mai laut dem Report nur 17 Tage auf dem Markt.

Immobilien: Wunsch nach den eigenen „vier Wänden“

Dirk Steffen, Leiter der Kapitalmarktstrategie der Postbank *, benennt Gründe für den Boom am US-Immobilienbestandsmarkt: „Die Lockdown-Maßnahmen haben bei vielen Amerikanern den Wunsch nach eigenen oder größeren „vier Wänden“ geweckt; an finanziellen Mitteln mangelt es ihnen mit geschätzt 2,6 Billionen US-Dollar an zusätzlichen Ersparnissen nicht“, führt Steffen aus. Immobilieneigentümer hingegen hätten ihre Verkaufspläne während der Pandemie zurückgestellt, und die zwischenzeitlich stark gestiegenen Baustoffpreise hätten die Neubauanträge seit März zurückgehen lassen.

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Analysten sehen weiteres Potenzial

Unternehmen des US-Immobiliensektors überzeugten im laufenden Jahr bisher mit einer durchschnittlichen Kurssteigerung von 25 Prozent, so Steffen. Der Sektor sei zwar hoch bewertet, doch Analysten trauten den Immobilienfirmen inzwischen knapp 20 Prozent höhere Gewinne diesem Jahr zu als zum Jahresstart. Anleger können mit einem ETF am Boom der US-Immobilienfirmen partizipieren. So bietet der iShares US Property Yield UCITS ETF (WKN: A0LEW6) Zugang zu börsennotierten Immobilienunternehmen und Real Estate Investment Trusts (REITs) aus den USA, die eine für ein Jahr prognostizierte Dividende von zwei Prozent oder mehr haben. Der ETF ist mit 0,40 Prozent Gebühren p. a. relativ günstig, in diesem Jahr rentierte er bereits mit über 26 Prozent erstaunlich stark. Hinzu kommt eine negative Tracking-Differenz von durchschnittlich -0,25 Prozent. Das bedeutet, dass die Wertentwicklung des ETFs die des von ihm abgebildeten Index übertrifft.

iShares US Property Yield UCITS ETF

WKN: A0LEW6 ISIN: IE00B1FZSF77
Kurs 27,65 €
Kosten (TER) 0,40 %
Fondsvolumen 679 Mio. €
Indexabbildung Physisch
1 Monat -0,34 %
Lfd. Jahr +31,18 %
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