Zweiter Frühling für die deutsche Konjunktur?

Zweiter Frühling für die deutsche Konjunktur?

Glaubt man den Experten von Fulcrum Asset Management, fällt die Rezession aus. Das erste Halbjahr 2019 könnte rosig werden.

Nach Ansicht der Experten von Fulcrum Asset Management hat Deutschland im vierten Quartal 2018 die Rezession gerade so vermieden. Doch das ist keine schlechte Nachricht. Vielmehr dürften 2019 Nachhol-Effekte dafür sorgen, dass das Wachstum umso stärker ausfallen wird. So sei die Fertigung in der Automobilindustrie im dritten Quartal wegen der langsamen Einführung eines neuen Prüfstandards für Abgase kollabiert und habe sich immer noch nicht wieder vollständig erholt. Die Produktion in der Chemieindustrie sei im Schlussvierteljahr wegen des durch den trockenen Sommer verursachten Niedrigwassers im Rhein deutlich zurückgegangen. Die Pegelstände hätten nicht nur den Transport mit Lastkähnen extrem erschwert, sondern auch zu einer geringeren Versorgung der Fabriken mit Wasser geführt. In der Pharmaindustrie sei die Fertigung im vierten Quartal aufgrund der noch nicht erklärten Entwicklung bei einem einzelnen, namentlich nicht bekannten Hersteller plötzlich eingebrochen, so die Experten von Fulcrum.

Sattes Wachstum im ersten Halbjahr

Einige Ursachen für das schwächere Wachstum Ende des vergangenen Jahren seien nun aber vom Tisch und würden Nachholeffekte mit sich bringen. 2019 könnte das deutsche Wachstum damit im ersten Halbjahr zwischen 2,0 und 2,5 Prozent liegen. Eine Rezession würde so in weite Ferne rücken, so Fulcrum. Hinzu kommt, dass bereits das erste Quartal dazu führen wird, dass es rund um ein weiteres Problem-Thema zumindest eine mittelfristige Lösung geben wird: der Brexit steht Ende März bevor. Entweder der Austritt wird vollzogen oder die beteiligten Parteien einigen sich darauf, den Prozess Schritt für Schritt zu gestalten. Die unmittelbare Brexit-Angst wäre in beiden Fällen erst einmal vom Tisch.

MDAX-ETF startet 2019 durch

Dieser neu gewonnene Optimismus rund um Deutschland könnte auch einige Anleger von Investments in deutsche Unternehmen überzeugen. Insbesondere der MDAX gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und beinhaltet viele Marktführer in ihren Bereichen. Mit dem iShares MDAX® UCITS ETF (WKN: 593392) setzen Anleger auf ausgewählte Midcaps aus Deutschland. 2019 kletterte der Index bereits um satte 11,6 Prozent. Mit dabei sind Unternehmen wie Airbus (10,04%), Deutsche Wohnen (6,27%), MTU Aero Engines (3,84%), Symrise (3,7%) und Hannover Rück (3,32%). Der Anteil der Industrieunternehmen im Index beträgt 26,27 Prozent. Zweites wichtiges Standbein sind Immobilienaktien (15,27%). Die Gesamtkostenquote beträgt 0,51 Prozent.

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