Aktienmarkt: Die wichtigsten Fragen zum Einstieg

Erfahren Sie, warum nur wenige Tage in Sachen Investments den Unterschied machen können.

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch und ganz besonders für das Thema Geldanlage. Denn immerhin stehen die eigenen Finanzen auf dem Spiel. Das Verlustrisiko ist vielen noch präsent, sei es durch die Dotcom-Blase oder die Finanzkrise 2007. Und die Welt von Aktien, Fonds und Börsen ist komplex. Verständlich, dass angehende Anleger „alles richtig“ machen wollen. Doch welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?

Die Grundlagen

Bevor angehende Anleger starten, sind mehrere grundsätzliche Fragen zu klären. Etwa, ob der geplante Anlagebetrag gestückelt oder als Ganzes investiert werden soll. Dazu müssen Interessenten mehrere Komponenten berücksichtigen. So haben Aktien eine wesentlich höhere statistische Renditeerwartung als risikoarme Produkte (Sparbücher und Co.). Bis zu siebenmal so hoch bei normalen Bewertungsverhältnissen. Natürlich immer verbunden mit einem erhöhten Risiko. Darüber hinaus haben Aktien die Eigenschaft, dass ihr Wert sich fortlaufend entwickelt. Damit entgeht demjenigen, der nicht investiert ist, jeden Tag mögliche Rendite. Das gilt auch für Teilinvestments.

Langer Atem wichtig

Nicht nur statistisch ist ein dauerhaftes Investment sinnvoll. So zeigt eine Studie einer Privatbank aus dem Jahr 2019 deutlich, dass nur wenige Tage die Rendite eines Investments massiv beeinflussen. Bei einem Investment in den DAX über einen Zeitraum von 31 Jahren machten die 13 Tage mit der besten Wertentwicklung die Hälfte der Gesamtrendite aus. Ähnliche Ergebnisse zeigte die Untersuchung auch für internationale Indizes wie den MSCI World (12 Tage = 50 Prozent Gesamtrendite) oder den amerikanischen S&P500 (17 Tage = 50 Prozent Gesamtrendite). Die Aufteilung einer größeren Anlagesumme in mehrere Monatschargen ist somit ein statistisches Risiko für die Gesamtrendite eines Investments. Ein monatlicher Sparplan zum langfristigen Vermögensaufbau ist trotzdem sinnvoll. Schließlich verfügt nicht jeder Anleger über einen größeren Betrag für die Einmalanlage. 

Gefühlte Wahrheiten

Auch wenn die Faktenlage klar ist, sind die Investments von normalen Privatanlegern selten rein faktenbasiert. Emotionen torpedieren die eigene Ratio immer wieder. Anleger haben verständlicherweise die Sorge vor Verlusten bei einem „All in“. Und vertrauen so auf den phasenweisen Einstieg. Die Hoffnung: Das Verlustrisiko so zu minimieren. Dass es sich dabei um eine gefühlte Wahrheit handelt und die statistische Renditeerwartung so sinkt, spielt keine Rolle.

Richtiger Zeitpunkt ist Wunschdenken

Die Grundsatzfrage nach dem „perfekten Timing“ für einen Einstieg beschäftigt Anleger auch fortwährend. Dabei ist die Antwort einfach: Es gibt kein perfektes Timing. Ein starker Markt ist überteuert und vermeintlich Crash gefährdet. Also auf den Crash warten und bei niedrigen Kursen einsteigen? Aber wann soll das sein? Und regiert nicht dann die Angst vor einem weiteren Absturz? Außerdem verpasst der Anleger durch das Warten an der Seitenlinie fortlaufen Renditechancen. Ist der Markt wiederum sehr volatil verunsichert auch das viele Anleger. Einen Grund, um nicht zu investieren wird es also immer geben. Das heißt aber auch: Wenn es den einen richtigen Zeitpunkt zum Einstieg nicht gibt, dann ist immer der richtige Zeitpunkt, um einzusteigen.

Rationale Entscheidungen mit Experten treffen

Um menschliche Fehler zu minimieren und Anlageentscheidungen rein faktenbasiert zu treffen, ist eine professionelle Vermögensverwaltung eine gute Möglichkeit. Wie bei Solidvest (► Zum Testbericht), der digitalen Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG. Durch die jahrzehntelange Erfahrung und die hauseigene FMM-Methode werden Investments sorgfältig selektiert und analysiert. DJE wendet diesen Ansatz bereits seit 45 Jahren erfolgreich an – auch bei Solidvest. Das zeigt der aktuelle Performance Vergleich der Verbraucherplattform Biallo.de zwischen den deutschen Robo Advisorn. Die aktive Einzeltitel Auswahl für die Kundenportfolios beweist nicht nur vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen Marktphase ihre Vorteile, sondern auch langfristig im Zwölf-Monats-Vergleich.

Langfristige Erfahrungen und Auszeichnungen garantieren keinen Anlageerfolg. Wertpapiere unterliegen marktbedingten Kursschwankungen, die möglicherweise nicht durch das aktive Management des Vermögensverwalters ausgeglichen werden können.

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