Technologie-Aktien M

Die finanzielle Lebensversicherung für die Zukunft

Technologie verändert unsere Welt immer stärker – sowohl beim Konsum als auch in der Produktion.

Wer als Anleger nicht in diesem Segment investiert, riskiert, auf Dauer von dieser Entwicklung abgehängt zu werden. Doch wie und wo investieren? Eine genial einfache Strategie weist den Weg zu den Technologieführern der Zukunft.

Smartphones, iPads oder Apps sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken; in der Industrie

gerdhaeckeretf  

Gerd Häcker

Huber, Reuss &

Kollegen Vermögens-

verwaltung GmbH

 

optimieren neue intelligente Maschinen zunehmend die Produktion: Diese technischen Entwicklungen vollziehen sich in immer schnellerem Tempo. Das wird nicht ohne Folgen für viele Menschen bleiben. Zahlreiche Arbeitsplätze werden in Zukunft durch neue Systeme und Technologien ersetzt werden; diesen Entlassenen finden sich im hart umkämpften Dienstleistungssektor wieder, der unter starkem Lohndruck leidet. Wer die Entwicklung der Löhne in den USA betrachtet, findet erste Indizien für diesen Trend.

Die Märkte der Zukunft werden von Firmen beherrscht sein, die über einzigartiges Knowhow verfügen und mit daraus abgeleiteten Anwendungen andere Branchen unter starken Wettbewerbsdruck setzen. Ein prominentes Beispiel sind etwa die neuartigen Bezahlsysteme von Firmen wie Apple oder Paypal, die Banken das Geschäft streitig machen. Und viele Einzelhandelsgeschäfte in unseren Innenstädten schließen, weil die Kunden lieber über Internetplattformen wie Amazon bestellen, mit entsprechenden Konsequenzen für viele Gewerbeimmobilien. Unter dem Strich lässt sich sagen: Die Unternehmen haben keine andere Wahl, als in Zukunftstechnologien zu investieren, wenn sie bestehen wollen. Das Geld dafür kassieren die wenigen Technologieführer.

Für Anleger stellt sich die Frage: Welche Technologie-Unternehmen werden in fünf oder zehn Jahren den Ton angeben werden und damit den Großteil der Gewinne auf sich vereinen? Können wir sie überhaupt schon heute ausmachen? Wer sich bei dieser Analyse rein auf technologische Aspekte verlässt, dürfte es schwer haben. Schließlich werden gute Lösungen oft schnell eingeführt und schon nach kurzer Zeit von noch besseren Ideen der Mitbewerber verdrängt. Daher eignet sich diese Methode nur bedingt, um vorherzusagen, wer in ein paar Jahren die führenden Positionen einnehmen wird.

Glücklicherweise bietet der Kapitalmarkt selbst eine ausgezeichnete Möglichkeit, um die technologischen Trendsetter zu identifizieren und sich an ihnen zu beteiligen: den Nasdaq- 100-Index. Dieser Index enthält die 100 an der US-Technologiebörse Nasdaq gelisteten Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, Finanzfirmen ausgenommen. Durch dieses Kriterium filtert der Index diejenigen Unternehmen heraus, die sich als Gewinner der technologischen Entwicklung etablieren. Denn nur die Firmen mit aussichtsreichen Entwicklungen haben eine Chance, sich in diesen Index „hineinzuarbeiten“.

Wer einwendet, der Nasdaq-100-Index sei, wenn er klassisch analysiert wird, bereits hoch bewertet, hat zwar recht, verdient aber kein Geld damit. Denn es ist durchaus denkbar, dass der Index eben deshalb höher bewertet ist, weil er in den nächsten Jahren die angesprochene Entwicklung vorwegnimmt – und damit hätten Anleger nur wenig Spielraum für einen optimalen Einstieg. So könnten die Bewertungen weiter steigen, wenn den Marktteilnehmern die aktuelle Situation bewusst wird. In diesem Fall würden hohe Summen in den Index fließen. Bei einer weiteren Konzentration der Unternehmensgewinne auf die bedeutendsten Nasdaq-Firmen wären diese höheren Bewertungen also leicht vertretbar.

Aus meiner Sicht muss ein Anleger, der seine Finanzentscheidungen selbst trifft, schon aus Sicherheitsgründen im Nasdaq 100 anlegen. Denn nur so kann er sicher sein, in Zukunft nicht von der beschriebenen Entwicklung überrascht zu werden. Um nicht gleich zu Beginn auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, bietet es sich an, in gleichmäßigen Raten über einen längeren Zeitraum im Technologiesegment anzulegen.