Vor wenigen Monaten konnte der Robo-Advisor Investify ( Zum Testbericht) mit der Hamburger Sparkasse (Haspa) eine große Sparkasse für sich gewinnen. Diese Kooperation wird es künftig nicht mehr geben. Wir fragen bei Sebastian Hasenack, Geschäftsführer von Investify ( Zum Testbericht), nach.

Es ist zu lesen, dass die Hamburger Sparkasse (Haspa) und Investify künftig getrennte Wege gehen. Können Sie das bestätigen?

Ja. Wir haben seit Ende 2017 zusammen mit der Haspa ein gemeinsames Angebot getestet, bei dem Kunden in ausgewählten Filialen die digitale Vermögensverwaltung von Investify nutzen konnten. Diese Testphase ist nun vereinbarungsgemäß am 30. Juni 2018 geendet.

Was sind die Hintergründe, weshalb die Partnerschaft aufgelöst wird?

Die Kooperation war von Beginn an als Pilot in einer Testregion angelegt worden. Diese Testphase ist nun vereinbarungsgemäß beendet. Wir haben in diesem Pilotprojekt viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die uns helfen werden, unser eigenes Angebot weiter zu verfeinern, und auch künftigen Kooperationspartnern von Nutzen sein werden.

Was geschieht mit betroffenen Kunden?

Wir werden mit der Hamburger Sparkasse einen Kooperationsvertrag schließen, um die von der Haspa vermittelten Kundengelder allumfänglich zu betreuen. Für die Kunden von Investify ändert sich nichts.

Wie sieht es angesichts dessen nun mit Partnerschaften mit anderen Sparkassen aus?

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu laufenden Verhandlungen nicht im Detail äußern dürfen. Aktuell sind wir aber in finalen Gesprächen über Kooperations-Vereinbarungen mit Privatbanken und Discount-Brokern. Die strategische Entwicklung vom Produktanbieter hin zum Plattform-Anbieter ermöglicht uns die individuelle Zusammenarbeit mit Banken und Versicherungen als „White-Label-Solution“. Damit können künftige Partner sowohl ihre Marke als auch die hauseigene Allokation und ein eigenes Pricing-Modell über unsere Plattform umsetzen.

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