USA stellen die Weichen für Cannabis Reformen: Cannabis Aktien auf Alltime“High“

Präsidentschaft, Repräsentantenhaus, Kongress. Die politische Macht in den USA liegt in demokratischer Hand und der Weg ist frei für weitere Cannabis Legalisierung. Aktienpreise reagierten und stiegen auf Jahreshochs. Blüht die Cannabis-Branche jetzt auf?

2020 war auch für die Cannabisbranche ein ereignisreiches Jahr. Nach einem zunächst starken Jahresstart schlug das Coronavirus zu. Anleger zogen sich panikartig zurück aus Aktien und vor allem aus jungen und risikoreicheren Branchen wie beispielsweise Cannabis. War das der Todesstoß? Nein, denn die Behörden in Kanada und den USA hatten die Wichtigkeit des medizinischen Cannabissektors frühzeitig erkannt und stuften diese Unternehmen als essentiell, so dass diese ihren Geschäftsbetrieb trotz Lockdowns fortführen konnten. Dadurch wurde die Bedeutung des Sektors zum ersten Mal von staatlicher Seite hervorgehoben. Ein klares Signal an den Markt, dass sich die Branche eine langfristige Daseinsberechtigung erarbeitet hat.

Wachstum schreitet voran weltweit – auch in Deutschland

Deutschland hat im September einen symbolischen Meilenstein erreicht. Seit Beginn des medizinischen Cannabis-Programms Anfang 2017 haben über 100.000 Patienten eine Erstattung bei ihren Versicherungen beantragt. Obwohl diese Zahl nicht allumfassend ist, gibt sie einen Einblick in das Wachstum des medizinischen Cannabis-Programms in Deutschland, welches seit seiner Einführung stabil gewachsen ist. Im zweiten Quartal 2020 beliefen sich die Gesamterstattungen auf 36,7 Millionen Euro. Damit erzielte Deutschland einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro und eine Umsatzsteigerung von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch in Australien und Israel stieg die Zahl der Patienten weiter an, denen eine medizinische Cannabis-Behandlung genehmigt wurde. Australien verzeichnete im September weitere 6.000 Patienten, Israel im August weitere 10.000. Ähnliche Entwicklung spielen sich in kleinen Schritten auch in anderen Ländern ab. Die Geschwindigkeit solcher Entwicklungen wird oft vom Geschehen in den USA beeinflusst und hebt erneut die Bedeutung der aktuellen US-Wahlergebnisse hervor für den Cannabissektor weltweit.

Neuer Wachstumszyklus dank Machtwechsel in den USA

Das Ergebnis der US-Wahlen bietet fruchtbaren Boden für den weiteren Ausbau des medizinischen Cannabissektors. Bereits im November bevor man wusste, dass auch der Kongress in demokratischer Hand sein würde, beschlossen fünf neue Bundesstaaten in den USA die Legalisierung von Cannabis. Vor allem die Legalisierung von Cannabis für den Privatkonsum in New Jersey könnte einen Dominoeffekt entfalten in dessen Nachbarstaaten an der dicht besiedelten Ostküste.

Die Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus und Senat bedeutet, dass Cannabisreformen nun eine deutlich bessere Chance haben, sich landesweit durchzusetzen. Für den medizinischen Cannabissektor könnte dies langfristig eine mehr als Vervierfachung der Umsätze bedeuten von derzeit 18 Milliarden auf über 70 Milliarden US-Dollar. Diese Aussichten waren einer der Haupttreiber für das jüngste Kursfeuerwerk von über 40 Prozent seit November 2020.

Umsatz mit medizinischem Cannabis
Quelle: HANetf; Angaben in US-Dollar

Hält die Rally diesmal an?

Manche Anleger sind noch skeptisch. Die erste Cannabiswelle 2018-19 kam genau so schnell wie sie auch wieder verschwand. Wird sich Geschichte wiederholen? Wir glauben, dass der Preisanstieg diesmal auf soliderem Fundament steht. Den Grund dafür haben wir bereits genannt, nämlich der einschneidende Machtwechsel in den USA. Worauf wir an dieser Stelle aber noch explizit hinweisen möchten, ist das Ausmaß der Opportunität. 2018 stiegen die Preise an aufgrund des erwarteten Wachstums nach der Legalisierung in Kanada. Diesmal aber geht es um die USA, dem größten Konsummarkt der Welt. Wie das Diagramm zeigt, ist das Potential in den USA Schätzungsweise sieben Mal so groß. Die meisten Cannabisindizes, die die Aktienpreisentwicklung des Sektors widerspiegeln, sind noch immer unter ihren Allzeithochs. Sollten die Ertragserwartungen tatsächlich eintreten, dürften Aktienpreise weiter Luft nach oben haben.

Direktinvestment oder ETF?

Investoren haben die Wahl zwischen Direktinvestments in Cannabisaktien und Cannabis-ETFs. Die allgemeinen Vorteile von ETFs sind bekannt: Diversifikation, einfacher Zugang und Handel, sowie periodische Aktualisierung des Aktienkorbes. Aber es gibt einen weiteren besonderen Punkt, wenn es um Cannabisaktien geht, nämlich regulatorische Sicherheit. Da Cannabis eine regulierte Substanz ist, müssen Investoren darauf achten, dass ein Investment nicht möglicherweise gegen lokale Gesetze verstößt, auch wenn die Aktien selbst vollkommen legal zu handeln wären in Kanada oder den USA. In unserem ETF nehmen wir Anlegern diese arbeitsintensive Aufgabe ab und inkludieren nur solche Unternehmen, die für europäische Investoren zweifelsfrei zugelassen sind. 

HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF

WKN: A2PPQ0 ISIN: IE00BG5J1M21
Kurs 12,08 €
Kosten (TER) 0,80 %
Fondsvolumen 45 Mio. €
Indexabbildung Physisch
1 Monat +10,31 %
Lfd. Jahr +33,54 %

Wichtige Informationen

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