Geldbildung: „Anleger können viel vom Norwegischen Staatsfonds lernen“

Geldbildung: „Anleger können viel vom Norwegischen Staatsfonds lernen“

Auf dem Kapital-Gipfel in München präsentieren sich am 22. März 2019 ab 9:00 Uhr Top-Referenten und informieren über den Weg zur perfekten Geldanlage. Wir haben im Vorfeld mit Stefan Obersteller, dem Betreiber von Geldbildung.de gesprochen, der auch als Referent am Kapital-Gipfel teilnehmen wird.

Herr Obersteller, Ihr Finanzblog lautet Geldbildung.de. Was hat Sie dazu veranlasst, Privatanleger zum Thema Finanzen bilden zu wollen?

Bereits als Jugendlicher habe ich mit meinem Vater stundenlang über wirtschaftliche und finanzielle Fragestellungen diskutiert. Das war der Grundstein für mein persönliches Interesse an dem Thema Finanzen und die Wahl meiner weiteren Ausbildungsschritte. Ergänzend habe ich früh festgestellt, dass sich viele Menschen Jahre und Jahrzehnte auf ihre Karriere und etwaige Einkommenserhöhungen konzentrieren, jedoch dabei das Thema der Anlage der Überschüsse stiefmütterlich behandelt wird. Meine Leidenschaft für das Thema und der Mangel an Geldbildung in der Bevölkerung war dann der Hauptgrund, warum ich 2014 den Podcast Geldbildung.de gestartet habe.

In Ihrem Vortrag am Kapital-Gipfel blicken Sie Richtung Nord-Europa. Können Sie kurz Hintergründe und Konzept des norwegischen Staatsfonds darlegen?

Norwegen denkt mit dem Staatsfonds in guten Zeiten an schlechte Zeiten. Die Erdölreserven des Landes sind endlich. Zukünftige Generationen sollen nicht mit leeren Händen dastehen, sondern das Vermögen soll über das Vehikel des Fonds weitergegeben werden. Der Fonds investiert das Kapital global in Aktien, Anleihen und Immobilien. Das Geld des Fonds ist das Geld der Norweger.

Wie profitieren die norwegischen Bürger davon?

Ein bestimmter Anteil des Fonds darf als Entnahme für den laufenden Staatshaushalt verwendet werden. Nachdem der Fonds kapitalgedeckt ist und die Entnahme nicht den Kapitalstock verringern soll, sondern nur einen Teil der Rendite abschöpfen soll, wird das Kapital und die dadurch generierten Erträge auch zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen.

Ohne schon zu viel vom Vortrag zu verraten: Können auch deutsche Privatanleger etwas von den Norwegern lernen?

Privatanleger können sehr viel von dem Norwegischen Staatsfonds lernen. In vielen Anlageaspekten verhält sich der Staatsfonds konträr zur Vorgehensweise des durchschnittlichen Privatanlegers. Dies betrifft unter anderem das Thema Market Timing und den Umgang mit schwierigen Marktphasen. Nachdem der Staatsfonds als Anleger sehr erfolgreich ist, lohnt sich für Privatanleger ein detaillierter Blick auf die Anlagephilosophie. In meinem Vortrag werde ich im Detail auf die für den normalen Privatanleger übertragbaren Eckpfeiler der Anlagephilosophie eingehen.

So können Sie am Kapital-Gipfel teilnehmen!

Tickets gibt es für 149 Euro (Einzelticket) bzw. 269 Euro (Partnerticket). Im Ticketpreis enthalten ist die Tagesverpflegung und der Eintritt. Schnell sein lohnt sich: Sparen Sie mit dem Werbecode „extra-magazin“ bares Geld. Sichern Sie sich bis zum 10. März 2019 Tickets mit einem Rabatt in Höhe von 20 Prozent.

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Übrigens: Auch andere Referenten des Kapitalgipfel hat das Extra-Magazin bereits im Vorfeld interviewt. So beispielsweise den Finanzwesir (Albert Warnecke) und weitere.