China-ETFs: Warum sich nur ETFs für ein Investment in der Volksrepublik eignen

Der Aktienmarkt in China ist schwer durchschaubar. China-ETFs hingegen bieten einen guten Zugang zum rasanten Wachstum der Volksrepublik. Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten. Hier erfahren Sie alles über die Chancen, Risiken und Besonderheiten.

Die Lage in China ist in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Auf der einen Seite präsentiert sich die Wirtschaft im Reich der Mitte schon jetzt so, als hätte es das Coronavirus nie gegeben. Mitte Januar gab Peking bekannt, dass die Exportwirtschaft im Jahr 2020 förmlich geblüht hat. Um satte 3,6 Prozent ging es im Krisenjahr 2020 mit den Exporten auf Dollar-Basis aufwärts, während so gut wie alle anderen Nationen weltweit kräftig Federn ließen.

Auf der anderen Seite hinkt gerade der chinesische Aktienmarkt – etwa in Form des Hang Seng Index – anderen westlichen Börsen hinterher. „Vergleicht man seine Performance etwa mit der des US-amerikanischen Dow Jones, wird dies besonders deutlich: Während das Plus des Hang Seng in den vergangenen fünf Jahren rund 50 Prozent beträgt, hat sich der Dow Jones im selben Zeitraum im Wert nahezu verdoppelt“, schreibt der Vermögensverwalter Markus Zschaber in einem Marktkommentar.

Stärker als die anderen

Obwohl China das gesamte Land wegen der Coronapandemie im ersten Quartal 2020 lahmlegen musste, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im Gesamtjahr um 2,3 Prozent. Durch ein Wiederaufflammen des Virus in der Provinz Hebei bei Peking wurde die Produktion zwischenzeitlich wieder gestoppt. Strenge Maßnahmen wie Quarantänen und Reisebeschränkungen halfen aber, einen zweiten schlimmen Ausbruch zu verhindern. Im letzten Quartal lag das BIP-Wachstum sogar bei 6,5 Prozent.

Das sind Zahlen, von denen beispielsweise die Länder in der EU nur träumen können. Damit registrierte die Volksrepublik zwar da...

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