Von extraETF+11. Dezember 2021

ETF-Kritik: Die Argumente dieser "Experten" sind grober Unfug

Einige Fondsmanager und Professoren warnen bereits seit Jahren vor ETFs. Die ETF-Kritik ist oftmals jedoch unterkomplex und im schlimmsten Fall sogar grob falsch. Wir machen den Faktencheck.

Die Liste der Befürworter von ETFs ist lang – und prominent besetzt! Neben Anlageexperten und Finanzwissenschaftlern wie Dr. Andreas Beck, Dr. Gerd Kommer oder Prof. Martin Weber sprechen sich beispielsweise auch die Bestsellerautorinnen Jessica Schwarzer, Margarethe Honisch (Fortunalista) oder Natascha Wegelin (Madame Moneypenny) für die Indexprodukte aus. Sogar Börsenikone Warren Buffett hat sich als ETF-Fan geoutet. Der US-Milliardär sagte vor einigen Jahren, er würde seiner Frau empfehlen, nach seinem Tod in ETFs zu investieren.

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ETF-Kritik: Dirk Müller und das „dumme Geld“

Sämtliche oben genannten ETF-Befürworter bieten sachlich nachvollziehbare Argumente auf. Im Kern lautet die Argumentation: ETFs sind einfach zu verstehende, kostengünstige Produkte, mit denen sich ohne viel Aufwand ein breit gestreutes Portfolio darstellen lässt.

Im Gegensatz zur Befürworter-Riege mutete die Liste der ETF-Kritiker jahrelang relativ dürftig an. Bekanntester Name war und ist Fondsmanager Dirk Müller, der regelmäßig darauf hinweist, er halte ETFs für „dummes Geld“. Während ETF-Experten für diese Schmähung angesichts ihrer offenkundigen Unterkomplexität ledi...

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