• 18. Februar 2019

DAX: Bereit für den nächsten Schub?

Die Stimmung hellt sich auf. Eine Einigung zwischen USA und China würde den DAX beflügeln.

Standardwerte haben nach der Erholungsrally der ersten Handelswochen wieder ein sicheres Fahrwasser erreicht. Der DAX hält sich inzwischen wieder stabil über 11.000 Punkten. Zuletzt veröffentlichte Konjunkturdaten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft zuletzt knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt ist. Im vierten Quartal 2018 legte Deutschland ein Nullwachstum hin. Auch die Auftragseingänge im Dezember und die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe fielen im Dezember schwächer aus als erwartet und gingen jeweils zurück. Doch an der Börse wird die Zukunft gehandelt. Marktteilnehmer blicken gespannt auf die Situation zwischen den USA und China. „Bis zum 1. März gilt es sich für die Kontrahenten zu einigen. An besagtem Datum endet der Ende November letzten Jahres verabredete Burgfriede, innerhalb dessen keine weiteren Handelssanktionen eine gütliche Einigung ermöglichen sollen“, erklärt Gregor Kuhn, Marktanalyst Emden Research.

Fast jede Nachricht wäre eine gute Nachricht

Der Analyst verweist zwar einerseits auf das nahende Ende der Frist, macht aber zugleich Hoffnung: „In diesem Kontext sorgt nun Donald Trump mit der Aussage, auf diesen Automatismus möglicherweise verzichten zu wollen, für ein versöhnliches Signal gen Reich der Mitte. Vor Ort in Peking sollen nun US-Finanzminister Steven Mnuchin und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer mit der chinesischen Seite belastbare Ergebnisse erzielen.“ Eine Einigung zwischen China und den USA im Handelsstreit oder zumindest ein Zeitgewinn könnten auch in Europa für Entspannung sorgen. Schließlich leidet gerade die deutsche Industrie unter der angespannten Stimmung.

Export-Unternehmen könnten profitieren

Um von einem Befreiungsschlag im angespannten Verhältnis zwischen den USA und China zu profitieren, eignet sich beispielsweise der Xtrackers DAX UCITS ETF (WKN: DBX1DA). Der ETF bildet den DAX-Index nahezu eins zu eins ab und legte im laufenden Jahr bereits um 5,3 Prozent zu. Aktuell sind 3,6 Milliarden Euro investiert. Aufgrund des hohen Anteils an exportorientierten Industrieunternehmen, insbesondere aus der Auto-Industrie, könnten gute Nachrichten aus Peking und Washington den Index beflügeln. Die Gesamtkostenquote des ETF liegt bei 0,09 Prozent.

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