Holz: Forstwirtschaft als Alternative

Obwohl Aktien aus der Forstwirtschaft schwächeln, punktet die Branche als Lieferant nachhaltiger Verpackungen.

Investments in Holz klingen für viele Aktienanleger zunächst einmal exotisch. Doch ganz so abwegig ist die Idee nicht. Die Forstwirtschaft ist sozusagen die Wiege der Nachhaltigkeit. Bereits 1713 forderte der sächsische Beamte Carl von Carlowitz, dass Unternehmen nicht mehr Holz entnehmen dürfen, als gleichzeitig aufgeforstet wird. Dieses Prinzip gilt bis heute und hat sich in vielen weiteren Branchen durchgesetzt. Auf dem Planeten keine Spuren zu hinterlassen, ist zur Maxime vieler Unternehmen geworden. Dabei spielt auch die Forstwirtschaft eine tragende Rolle.

Agrarwirtschaft als solider Dividendenbringer

Zwar wird immer weniger Papier für Zeitungen und andere Printerzeugnisse benötigt, doch bleibt Papier und Pappe als Verpackungsmaterial gefragt. Man denke nur an die vielen Amazon-Pakete, die tagtäglich deutschlandweit ausgeliefert werden. Das Beste dabei: Viele dieser Verpackungen sind grundsätzlich recyclebar und damit umweltfreundlich. Bei Investoren gilt die Forstwirtschaft zwar nicht als attraktive Zukunftsbranche, doch gibt es einige Titel, die mit einer soliden Entwicklung und starken Dividenden aufwarten.

25 Titel in einem ETF

Um in die Branche zu investieren, können sich Anleger den iShares Global Timber & Forestry UCITS ETF (WKN: A0M59G) näher ansehen. Der ETF bündelt 25 Unternehmen des Sektors, wie Rayonier, Weyerhaeuser, Svenska Cellulosa oder auch Mondi. Aktuell sind 67 Millionen Euro investiert. Im laufenden Jahr brachte der ETF einen kleinen Verlust von 1,33 Prozent ein. Auf Sicht von fünf Jahren steht allerdings eine annualisierte Rendite von 6,25 Prozent zu Buche. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,65 Prozent.

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